L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Priorität: Dringend

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Homburger Waldstadion: Stadt peilt Verkauf an

Das Homburger Waldstadion

Das Homburger Waldstadion

„Wir müssen für den gesamten allgemeinen Sport etwas tun. Da ist das Geld richtig angelegt.“ Dieser Satz des Homburger Sportbeigeordneten Gerhard Wagner dürfte wohl allgemein Zustimmung finden. Doch dahinter steckt eine Idee, die es in sich hat. Wagner schlägt nämlich vor, das Homburger Waldstadion an die Homburger Parkhaus- und Stadtbusgesellschaft (HPS), eine hundertprozentige Tochter der Stadt Homburg, zu verkaufen.

Er habe sich, sagt Wagner, die Frage gestellt, wie man das Stadion, in dem viele Dinge nicht mehr auf dem neuesten Stand seien, so schnell wie möglich voranbringen könne, wie man investieren könne, ohne den Haushalt zu belasten. Die Voraussetzungen seien im Moment gut, da es eine Firma aus Homburg gebe, die sich richtig engagiere und sich hier noch viel vorstellen könne.

Beanntlich hat ja der Hauptsponsor Dr. Theiss Naturwaren erst kürzlich den Vertrag mit dem FCH verlängert. Käme es zu dem Verkauf, könne man vom Nutzer der Anlage Miete kassieren. Die Vereine würden dann wieder über den städtischen Haushalt unterstützt.

Im Stadion selbst sieht er neben der immer notwendigen, regelmäßigen Pflege des Hauptplatzes – derzeit sei er gesperrt, werde für den Anfang der Saison hergerichtet – bei den Nebenplätzen Handlungsbedarf. Hier könnte, so Wagner, ein großer Platz mit zwei bis drei Spielfeldern entstehen, auf dem mehrere Mannschaften trainieren könnten.

Ebenfalls ein Sorgenkind: die Laufbahn, an der sich der Kunststoff löse. Auch diese müsse dringend erneuert werden. Nicht nur das Stadion soll optisch schöner werden, es geht zudem um sportliche Ziele. Hinter den Arbeiten plus einer günstigen Zusammenarbeit von Stadt, Verein und einem investitionswilligen Sponsor stecke natürlich auch der Plan, dass es der Regionalligist FC Homburg der SV Elversberg nachmacht und perspektivisch in die dritte Fußball-Liga aufsteigt. Doch Wagner schlägt den Bogen noch weiter – über den FCH und das Waldstadion hinaus.

Und hier kommt dann auch wieder Wagners Credo ins Spiel, dass der ganze Sport profitieren soll. „Wenn das Stadion an HPS verkauft wird, dann hat die Stadt im Haushalt einen Erlös“, führt er aus. Die Hälfte jenes Geldes könne wieder in die Homburger Amateurvereine gebracht werden – so Wagners Vorhaben.

Jeder Fußballverein solle auf diese Art und Weise dort, wo es nur einen Platz gibt, einen Rasen- oder Kunstrasenplatz bekommen. Zusätzlich angelegt werden soll aber kein Platz, machte Wagner klar, es gehe vielmehr um die Verbesserung der bestehenden Plätze, auf denen Spiele ausgetragen werden. Die Vorzeichen seien, wenn es zu dem Stadionverkauf komme, gut, da es neben der finanziellen Unterstützung der Stadt derzeit auch Landesmittel für die Anlage von Rasenund Kunstrasenplätzen gebe.
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