L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

L125

Priorität: Dringend

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Horst Lichter brachte die Saarlandhalle zum Kochen

Horst Lichter

Horst Lichter

Schnell bringt der Rheinländer das Publikum mit Geschichten aus seinem bewegten Leben zum Kochen. Doch schon bald merken die Zuschauer, dass es auch etliche Tiefen in Lichters Leben gegeben hat. Nachdem er nach seiner Kochlehre geglaubt hatte, seinen Traumberuf gefunden zu haben, musste er in einem Lokal „Rumford-Suppe“ mit „allem, was rum stand und fort musste“ zubereiten, erinnert er sich. Denn den Inhabern sei es nur ums Geld gegangen.

Deshalb hängt er seine Kochschürze an den Nagel und arbeitet als Bergmann. Er heiratet mit 19, gerät in finanzielle Schwierigkeiten, sein erstes Kind stirbt, er erleidet zwei Schlaganfälle. Um seinen Traum von einem eigenen Restaurant, der „Oldiethek“, wahr werden zu lassen, baut er eine alte Halle um, bestückte sie mit Möbeln vom Sperrmüll und erfüllt gewitzt die Auflagen der Behörden. Es gelingt Lichter, selbst die negativen Seiten seines Lebens humorvoll zu erzählen: „Ich habe keine Zeit für Arschlöscher und schlechte Laune“, erklärt er.

Im zweiten Teil des Abends geht es dann überwiegend ums praktische Kochen. Aber nicht der 53-Jährige, sondern Benjamin aus Saarbrücken steht unfreiwillig am Herd und bereitet nach Anleitung des Profis unter anderem „Lichters echte Knödel“ und Filetsteak zu. Dabei lernt der Gipser, dass er, wenn der Koch einen Spritzer Sahne sagt, das ganze Gefäß meint – und ein Spritzer Baileys bei ihm fast eine Flasche bedeutet. „Das war kein Programm, das war mein Leben“, stellt Lichter am Ende der zweistündigen Show klar und bedankt sich beim Saarbrücker Publikum: „Heute ward ihr meine Herzenssache.“
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