L130 Hirzweiler - Oberlinxweiler Zwischen Urexweiler und Remmesweiler in beiden Richtungen Gefahr durch Tiere auf der Fahrbahn (06:49)

L130

Priorität: Sehr dringend

14°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
14°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Hülzweiler: Kreisel ist fertig gebaut

Hülzweiler. Anfang Oktober 2009 fiel der Startschuss für den Bau eines Verkehrskreisels in Hülzweiler. Ein Vorhaben, das viele Jahre brauchte, um zu reifen. Nun endlich ist der Kreisel in der Ortsmitte fertig und gestern wurde er offiziell für den Verkehr freigegeben. Insgesamt kostete die Maßnahme 1,23 Millionen Euro, zu zwei Dritteln bezahlt vom Land, rund 400 000 Euro trägt die Gemeinde Schwalbach. Außerdem investierte sie in die Gestaltung des Kreisels, die, wie Bürgermeister Hans-Joachim Neumeyer gestern meinte, „eine gelungene städtebauliche Maßnahme war, die zur Verschönerung des Ortsbildes beigetragen hat“.

Der Bürgermeister stieg gleich zu Beginn seiner Ansprache mit der Redewendung ein: „Gut Ding will Weile haben.“ Drei Bürgermeister der Gemeinde und vier Ortsvorsteher haben sich in rund 30 Jahren mit der schwierigen Verkehrssituation in der Ortsmitte befasst, ein Problem, dass für viel Diskussionsstoff sorgte. Am 27. Mai 2004 stellte der Gemeinderat mit seinem Beschluss die Weichen für den Bau eines Kreisels. Zwei Häuser hatte die Gemeinde kaufen müssen, eines bereits in den 70er Jahren und eines 2005. Sie wurden abgerissen, denn um eine vernünftige Lösung zu schaffen, brauchte man viel Platz. Die Bauzeit sei zugleich auch Leidenszeit für die Anwohner, die Gewerbetreibenden im Umfeld und die Bürger generell gewesen, wie Neumeyer erklärte. Zugleich stellten die Baumaßnahmen auch die Geduld der Verkehrsteilnehmer auf die Probe.

Und nicht nur der Bürgermeister dankte den Bürgern für ihre Geduld. Auch der Direktor des Landesbetriebes für Straßenbau, Michael Hoppstädter, tat dies und verwies auf zwei harte Winter, die während der Bauphase für längere Unterbrechungen sorgten und damit für eine längere Bauzeit. „Wir haben es aber in einer respektablen Zeit geschafft“, meinte Hoppstädter. Ein gut geplanter Kreisverkehr an der richtigen Stelle löse nicht nur Verkehrsprobleme, er füge sich auch nahtlos in das Ortsbild ein, diese Einschätzung kam von Dieter Grünewald, Staatssekretär im Verkehrsministerium. 355 Werktage waren nötig, um den Kreisel mit seiner besonderen ovalen Form fertigzustellen. Mit dieser Form sei es gelungen, zwei hintereinanderliegende Einmündungen mit einem Abstand von 15 Metern zu einem gemeinsamen Knotenpunkt zusammenzufassen und damit die vier Straßen gleichberechtigt zu verknüpfen.
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein