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Hunde dürfen nicht überall frei laufen

In öffentlichen Anlagen sind Hunde an der Leine zu führen. Ausgenommen sind ausdrücklich ausgewiesene Flächen. Im übrigen Gemeindegebiet sind Hunde an der Leine zu führen, wenn nicht „die jederzeitige Einwirkungsmöglichkeit der Hundeführer gewährleistet ist“ oder im Einzelfall ein Leinenzwang angeordnet wurde.

Die Mitnahme von Tieren auf Kinderspielplätze, in Badeanstalten, Sportanlagen, auf Schulhöfe, in vorschulische Einrichtungen, auf Friedhöfe sowie in eigens ausgeschilderte Bereiche sei verboten. Ausgenommen von dem Verbot seien Dienst-, Blinden-, Therapie- und Assistenzhunde.

Die von den Tieren verursachten Verunreinigungen auf Verkehrsflächen sowie in Anlagen hätten die Besitzer/Hundeführer unverzüglich zu beseitigen.

Hundebesitzer, die sich mit ihren Vierbeinern im Wald aufhalten, sollten Folgendes beachten:

Während der Brut- und Setzzeit vom 1. März bis 30. Juni dürfen nach den Bestimmungen des neuen Jagdgesetzes nur noch Hunde, die zuverlässig im Bereich der Wege bleiben, unangeleint geführt werden. Zuverlässig bedeutet, der Hund muss kontrollierbar sein, und der Hundebesitzer muss diese Kontrolle auch ausüben, so die Angaben. Bei Missachtung könne ein Bußgeld erhoben werden. Praktisch bedeutet dies für die Mehrzahl aller Haushunde eine Leinenpflicht in diesem Zeitraum.

Die gleiche Rücksicht auf die Tierwelt sollten Hundebesitzer auch im „freien Feld“ walten lassen, damit die Waldtiere sich dort bewegen können.

Landwirtschaftliche Flächen einschließlich Sonderkulturen dürften während der Nutzzeit nur auf vorhandenen Wegen betreten werden. Als Nutzzeit gilt die Zeit zwischen Bestellung und Ernte, bei Grünland also zwischen dem 1. April und dem 15. Oktober.
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