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Hunderettung bleibt erfolglos: Mischling Milo ertrinkt im eisigen Burbach

Das Gewässer hat derzeit eine vergleichsweise starke Strömung und mündet in den Waldweiher. Am Rundweg um den Weiher ist der Bach durch zwei Kanalrohre eingefasst. Jedes hat einen Durchmesser von 60 Zentimetern und ist durch das Regenwetter vollständig durchflutet. Der Hund hatte also keine Chance, durch das Rohr zu schwimmen, sondern wurde direkt unter Wasser gezogen. Die Spaziergänger riefen in ihrer Verzweiflung die Feuerwehr, Toni Rinoldo sprang ins Wasser und versuchte, das Tier zu greifen. Das gelang ihm aber nicht. Völlig durchnässt kletterte der Mann wieder auf den Weg, dann kam auch schon die Feuerwehr. Der Löschzug brachte die Kollegen der Wasserrettung mit. 14 Berufsfeuerwehrmänner waren im Einsatz, Taucher gingen ins Wasser, suchten allerdings im Rohr nur mit einer langen Stange und einem noch längeren Ast. Ein Durchtauchen wäre lebensgefährlich und wurde daher nicht in Erwägung gezogen, sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Michael Schwindling. Es sei wahrscheinlich, dass der Hund unterging und in den Weiher getrieben wurde. Das Tier dort zu suchen, bewertete die Feuerwehr als chancenlos, da der lose Schlammboden des Weihers den Tauchern keine Sicht lasse. Zudem ist momentan eine leichte Eisschicht auf dem Wasser.

Passanten diskutierten in diesem Zusammenhang über die Leinenpflicht in Saarbrücken und ob ein angeleinter Hund auch ertrunken wäre. Für das völlig verzweifelte Ehepaar alles andere als ein Trost. Feuerwehr-Einsatzleiter Schwindling zeigte sich verwundert, dass der Einlauf nicht durch ein Gitter gesichert ist. Denn auch Kinder könnten in die Situation des Hundes geraten. Die Rohre sind aber völlig offen.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr gehen davon aus, dass das Tier ertrunken ist.
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