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Hunderte Saarländer verzichten einen Monat lang aufs Auto

Wadgassen. „Autofasten“ ist weder schlichter Konsumverzicht noch die Verdammung des Autofahrens, sondern eine Form, seine täglichen Gewohnheiten in Frage zu stellen. Das unterstrich gestern in Wadgassen Superintendent Hartmut Richter zur Eröffnung der Aktion „Autofasten“.

Die beiden Kirchen böten damit eine moderne Form der Überprüfung des eigenen Lebenskurses. Es ist der zwölfte Durchgang von „Autofasten“ (8. März bis 5. April). Die Aktion entstand im Saarland. Inzwischen haben sich nach Angaben des Bistums Trier rund 12 000 Autofahrer in Südwestdeutschland, in Luxemburg und Österreich daran beteiligt. 3600 Teilnehmer bisher kamen aus dem Saarland. Erstmals wird sich eine ganze Gruppe beteiligen: zwölf Autofaster, die in Wadgassen leben. Während der Aktion können sich die Autofaster im Internet, am Ende bei regionalen Veranstaltungen austauschen. 2009 steht die Aktion im Rahmen des Klimawandels.

Richter: „Der Klimawandel ist menschengemacht. Er schädigt unsere Nachfahren und vor allem die Menschen auf der südlichen Erdhälfte. Er ist auch ein Problem der globalen Gerechtigkeit. Deswegen laden wir dazu ein, den täglichen Gebrauch des Autos in Verantwortung vor Gott und den Menschen zu überprüfen, nach klimaschonenden Alternativen zu suchen und sie im Alltag auszuprobieren.“

Der Saarländische Verkehrsverbund unterstützt die Aktion. Er verlost unter den Teilnehmern 200 Autofaster-Tickets. Anmeldung zum Autofasten: Bis 1. März unter Tel. (06 51) 8 10 51 33. 
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