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IKK und AOK im Saarland fusionieren doch nicht

Für AOK-Saarland-Chef ist der Beschluss des IKK-Verwaltungsrates unverständlich. „Es war immer klar, dass die neue Kasse zur AOK gehört. Und es war auch klar, dass die AOK einen abweichenden Marktauftritt nicht tolerieren würde.“ Schon die Kompromissvorschläge seien an die Grenze dessen gegangen, was im AOK-System noch durchzusetzen sei.

Der saarländische Gesundheitsminister Georg Weisweiler (FDP) und die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer (SPD), die noch vor einer Woche Kompromissverhandlungen mit den Kassen geführt hatten und eine Lösung erarbeitet hatten, die Übergangsfristen im Marktauftritt vorgesehen hätte, drückten gegenüber der Zeitung ihr Bedauern über die Entscheidung aus. „Wir bedauern dies und hoffen, dass die Gespräche wieder in Gang kommen“, sagte Weisweiler. „Wir halten die Fusion noch immer für die richtige Entscheidung.“

Durch die Fusion wäre eine Kasse mit knapp 1,9 Millionen Versicherten in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen mit mehr als 4500 Mitarbeitern entstanden. Der Sitz der neuen Kasse sollte im pfälzischen Eisenberg sein, wo zurzeit die AOK Rheinland-Pfalz beheimatet ist.

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