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Im Bann der Zahlen und Formeln

Saarbrücken. 18 Schulen, 112 Klassen und Kurse und rund 2300 Schüler aus dem Saarland haben gestern an dem Mathematik-Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“, veranstaltet vom Kultusministerium, teilgenommen. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 und 11 saßen dafür gestern in kleinen Teams zusammen, um mehr oder weniger knifflige Rechenaufgaben zu lösen.

Dabei waren nicht nur Mathe-Asse gefragt. „Wir wollen auch Schüler motivieren, die an Mathe nicht so interessiert sind“, sagt der Wettbewerbsleiter Jens Merkle, der Mathe und Physik am Saarbrücker Gymnasium am Schloss unterrichtet. Bei dem Wettbewerb konnten auch Schüler punkten, die zwar in Mathe nicht so gut sind, dafür in Französisch, Englisch, Italienisch und Spanisch brillieren. So lautet etwa eine Aufgabe, die Lösung in einer der vier Sprachen zu verfassen. Thematisch umfassten die Aufgabenstellungen unter anderem die Disziplinen Wahrscheinlichkeitsrechnung, Geometrie und die Berechnung von Funktionen. Auch logisches Denken wurde den Schülern abverlangt. Gefragt wurde etwa, welche Zahlen auf der für den Betrachter verdeckten Unterseite eines Würfels stehen können.

Die Schwierigkeitsgrade der Tests waren unterschiedlich. Die Klassenstufe 10 musste zehn, die Klassenstufe 11 musste 13 Aufgaben lösen. Darunter waren fünf bis sechs leichte und zwei kniffelige Fragen, so Merkle. Beim europaweiten Schul-Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ wird es mehrere Gewinner geben. Einen europaweiten Sieger auszuwählen, sei nicht möglich, sagt Merkle. Im Saarland werden die drei Besten der Klasse zehn sowie die drei Besten der Grund- und Leistungskurse der Klasse elf am 27. März an der Universität des Saarlandes ausgezeichnet.  Benjamin Rannenberg
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