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Im Biotop gibt’s Nachwuchs

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Horstbodenwärme heißt das im Fachjargon der Storchenväter und -mütter. Dieser Fortschritt zeige: Es geht bald los mit der Brut. Doch nicht nur die Beeder Weißstörche sorgen für den Frühling, auch andere neue Bewohner zeigen, dass die (nicht wirklich) kalte Jahreszeit wohl nun endgültig zu Ende ist. So gibt es seit dem vergangenen Freitag Nachwuchs bei den Wasserbüffeln. Mit all diesen neuen und „alten“ Sehenswürdigkeiten bietet sich in diesen Tagen am Beeder Biotop ein wunderschönes Schauspiel. So gestern, als eines der drei Weißstorch-Paare ungeniert klar machte, dass es nicht der Klapperstorch-Bote ist, der den Klapperstorch-Eltern den Klapperstorch-Nachwuchs bringt. Apropos „klappern“: Eben das tun die drei Storchenpaare ausgiebig – auch immer dann, wenn sich am Himmel weitere und damit unerwünschte Störche zeigen. Überhaupt: Die Störche über längere Zeit zu beobachten, wird nie wirklich langweilig. Und wo hat man schon die Gelegenheit, den majestätischen Tieren so „hinter die Haustür“ zu schauen, wie in Beeden? Vom Aussichtspunkt am Sportplatz oder der Plattform unmittelbar am Radweg ist man fast mittendrin statt nur dabei.

Was die Störche jetzt noch vor sich haben, haben einige Wasserbüffel, Heckrinder und Highlander schon gut hinter sich. „In diesem Jahr gibt es schon acht Kälbchen“, erzählt der zuständige Landwirt Roland Lambert gestern. „Am Freitagmittag kam der erste Wasserbüffelnachwuchs für dieses Jahr zu Welt, die Highlander haben schon vier Kälbchen, die Heckrinder drei“. Unterstützung bräuchten die Tiere bei der Geburt nicht. Und auch dem Neu-Beeder Wasserbüffelchen attestierte Lambert gute Chancen ohne Eingreifen.

„Wenn ein Kalb den ersten Tag geschafft hat und von der Mutter gesäugt wurde, dann kann nicht mehr viel passieren.“ 

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