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Im „Hafen der Liebe“ wird gefeiert: Osthafenfest will Alternative zu Saar-Spektakel, Altstadtfest und Co. sein

Der Saarbrücker Osthafen hat sich zum Geheimtipp für Partygänger gemausert.

Der Saarbrücker Osthafen hat sich zum Geheimtipp für Partygänger gemausert.

Es sind nicht nur die ganz jungen Leute, die im und ums Silo am Osthafen einen Ort gefunden haben, an dem Saarbrücken für sie Heimat ist. „Wir sind Leute aus verschiedenen Generationen“, sagt Janis Mudrich. Und viele von den Leuten, die im Silodom feiern, haben einiges zu erzählen über die Saarbrücker Festkultur. „Viele von uns haben das schon sehr lange im Blick und stellen fest: Es ist im Prinzip immer das Gleiche geblieben“, erzählt Mudrich. „Die Feste, die es in Saarbrücken gibt, haben für uns nichts mehr mit Volksfesten zu tun.“

Also musste ein neues Fest her. Eins, das nicht mit mit einem groß beworbenen Musikprogramm Leute zu bestimmten Zeiten vor bestimmte Bühnen lockt. Eins, bei dem die Menschen kommen, um miteinander zu feiern, nicht um jemanden auf der Bühne zu sehen.

Man habe Musiker aus Saarbrücken und aus Berlin eingeladen, fast jede Musikrichtung sei vertreten, sagt Mudrich. Es gibt DJs, die auflegen, aber auch Livemusik – Jazz, Funk, Soul, HipHop und einiges mehr. Aber man werde keine Festplaner-Flyer verteilen, auf denen steht, wann wer auftritt.

Und es werde sicher keine Knobibaguettes und andere für viele Feste typische Speisen geben. Zum Wochenende kommen nämlich einige Saarbrücker Innenstadtwirte raus an den Hafen, um für die Verpflegung zu sorgen: die Burgerei aus der Fröschengasse, das indonesische Café Bali aus dem Nauwieser Viertel, die Wurstwirtschaft der Gebrüder Kalinski vom St. Johanner Markt, der britische Pub „Baker Street“ aus der Mainzer Straße. „Möglichst viele lokale Geschäfte“, nicht nur gastronomische Betriebe, wollte man dabeihaben, erklärt Mudrich. Lediglich einen Bioeisverkäufer habe man von außerhalb angeheuert, sagt er. Und auch der Infostand zum Thema Wasserverschmutzung komme nicht aus Saarbrücken .

Und wer das Fest in ewiger Erinnerung behalten will, kann sich am Sonntag „im Hafen der Liebe “, wie die Veranstalter sagen, ein Tattoo stechen lassen.

facebook.com/osthafenfest
 
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