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"Im Saarland 25.000 neue grüne Jobs möglich"

Saarbrücken. Ein verstärkter Ausbau der erneuerbaren Energien, der Energieforschung sowie die Hinwendung zu elektrischen Antrieben im Pkw könnte im Saarland in den nächsten Jahren bis zu 25 000 neue Arbeitsplätze schaffen. Diese Auffassung hat am Freitag die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug, vertreten, die im Schattenkabinett des SPD-Landesvorsitzenden Heiko Maas für das Ressort Umwelt und Wissenschaft vorgesehen ist.

Wenn man bedenke, so Klug vor Journalisten, dass durch einen Ausbau der ökologischen Energiegewinnung, von Windkraft bis hin zu Elektromotoren, bundesweit im nächsten Jahrzehnt bis zu zwei Millionen neue Arbeitsplätze in den "grünen Leitmärkten" entstehen könnten, werde auch das Saarland in entsprechendem Umfang an dem Zugewinn von Jobs in Industrie, Mittelstand und Dienstleistungsgewerbe beteiligt sein. Die SPD-Politikerin setzt in einem "Zwölf-Punkte Papier für Arbeit und Umwelt" insbesondere auf die Energietechnik als Jobmotor der Zukunft. Dazu gehöre auch der "Klimaschutz als Staatsziel" und der konsequente Ausbau der Forschung unter Einbeziehung des Instituts für Zukunftsenergiesysteme (IZES). Klug meinte, das Saarland hinke bei der Nutzung der erneuerbaren Energien hinterher: "Es fehlt bisher eine Ausbaustrategie; das Land hat deutlich mehr Potenzial, als zur Zeit umgesetzt wird." Deshalb wolle die SPD das Land zum "Silicon Valley der Energietechnik" machen, um damit neue Arbeitsplätze zu schaffen und Innovationen zu fördern. Unter anderem wolle man ein individuelles Klimaschutz-Konzept für jede Kommune des Landes erstellen, um auszuloten, wo Chancen der Nutzung neuer Energien, samt Solarenergie, Geothermie und Biomasse direkt vor Ort liegen. gf

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