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Im Saarland gab's keine Wespenplage

Sulzbach-/Fischbachtal. Der milde Frühling hat für gute Verhältnisse bei den Wespen gesorgt, insgesamt betrachtet sei aber die Situation in diesem Jahr weniger dramatisch, sagt Werner Asch. Der Biologe siedelt für das „Netzwerk Hornisse“ des Nabu (Naturschutzbund) Saar ehrenamtlich Wespen und Hornissen um, bietet kostenlose Beratungsgespräche für Betroffene an und veranstaltet Schulungen. Zwar, so Werner Asch, hätten mehr Königinnen den Winter überlebt, dadurch sei auch die Zahl der Völker gestiegen, doch seien die Wespen in diesem Jahr kleiner als sonst.

Jährlich zwischen 100 und 250 Beratungen

Auch die Zahl seiner Einsätze hielt sich in Grenzen: „Im Jahr habe ich im Schnitt zwischen 100 und 250 Beratungen. In diesem Jahr waren es 100, und 20 mal musste umgesiedelt werden.“ Wohl fühlten sie die Tiere besonders auf dem Dachboden und in Rollladenkästen.

Asch rät jedoch davor ab, die Tiere selbst umzusiedeln oder Gift aus dem Baumarkt zu verwenden: „Das Gift aus dem Baumarkt ist sehr schwach. Wenn eine bereits vergiftete Wespe jedoch noch einen Menschen sticht bevor sie verendet, kann dies zu schwerwiegenden medizinischen Komplikationen führen.“ Man solle sich getrost an den Fachmann wenden und die Tiere genau beschreiben. Wespen seien naturgemäß gelb-schwarz geringelt, Bienen gelb-braun, was häufig verwechselt werde. Wenn man einen Abstand von einem Meter zum Nest hält, würden die Tiere dem Menschen nicht gefährlich, sagt der Experte. Allerdings sollte man bei schwülen Wetter, etwa vor einem Gewitter, größeren Abstand halten, da dann die Neugier der Tiere steige.

Im Übrigen seien Wespen sehr nützlich. Werner Asch: „Dort, wo es viele Wespen gibt, sinkt die Zahl der Schädlinge. Wespen sind wichtig für das natürliche Gleichgewicht, und wenn man den Tieren nicht zu nahe kommt, lässt es sich in ihrer Nachbarschaft gut leben.“

:: www. nabu-saar.de

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