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Im Saarland kommen mehr Immobilien unter den Hammer

Während bundesweit die Zahl der Zwangsversteigerungen um zwei Prozent zurückgegangen ist, hat sie im Saarland um elf Prozent zugenommen.

Ratingen/Saarbrücken. Im Saarland hat im vorigen Jahr die Zahl der Zwangsversteigerungen von Immobilien im Vergleich zu 2008 um elf Prozent zugenommen. Das berichtete der Ratinger Verlag für Wirtschaftsinformation Argetra. Demnach waren an den saarländischen Amtsgerichten 1246 Zwangsversteigerungs-Termine anberaumt. Im Jahr 2008 waren es 1123.

Deutschlandweit ist die Zahl der Zwangsversteigerungen allerdings trotz Wirtschaftskrise um zwei Prozent auf rund 86.600 gesunken. Im Vergleich zu 1998 ist der Wert aber hoch: Damals wurden 47.900 Zwangsversteigerungen gezählt.

Noch schlechter als das Saarland schneidet nur Hamburg mit einer Zunahme um 18 Prozent ab. Spitzenreiter ist Berlin: Dort nahm die Zwangsversteigerungen um 16,6 Prozent ab. Stark rückläufig sind die Zahlen vor allem in den östlichen Bundesländern, liegen aber auf einem vergleichsweise hohen Niveau.

Bezieht man die Zahlen auf die Einwohnerzahl, steht das Saarland besser da. Trotz der starken Zunahme der Zwangsversteigerungen liegt das Saarland mit 121 Terminen pro 100.000 Einwohnern im Ländervergleich im Mittelfeld. Der Wert ist aber deutlich schlechter als der Bundesdurchschnitt von 107 Terminen. Im Jahr 2008 hatte das Saarland noch mit 107 Zwangsversteigerungen fast genau auf dem bundesweiten Durchschnittsniveau von 106 Terminen gelegen.

Die Summe der amtlich festgesetzten Verkehrswerte ist in Deutschland um 1,85 Prozent auf 15,11 Milliarden Euro zurückgegangen. Im Saarland stieg die Summe um 50,9 Prozent auf rund 240 Millionen Euro. mzt



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