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Im Saarland sind 126 670 Privatwaffen registriert

Saarbrücken. Im Saarland werden immer mehr Waffen freiwillig abgegeben: Im Zeitraum von 2009 bis 2011 waren es etwa 2700, teilte das saarländische Innenministeriums gestern auf Anfrage der Saarbrücker Zeitung mit. In den zehn Jahren davor waren 1400 Schusswaffen abgegeben worden. Bei den ausgehändigten Waffen handelt es sich meist um alte Exemplare von geringem Wert. Die Besitzer gaben als Begründung überwiegend die hohen Kosten für einen Waffenschrank oder für Blockiersysteme an.

Zurzeit sind nach Ministeriumsangaben im Saarland 126 670 Privatwaffen bei den neun saarländischen Waffenbehörden registriert. Zu der Anzahl unregistrierter Waffen gibt es unterschiedliche Schätzungen. Das Bundeskriminalamt geht davon aus, dass auf jede legale Waffe in Deutschland drei illegale Waffen kommen. Im Saarland geht man von einem Verhältnis von 1:1 aus.

Der Präsident des Schützenverbands Saar, Walter Wolpert, begrüßt das neue Nationale Waffenregister: „Für die Polizei ist es so sicherer“, sagte er der SZ. Für die Sportschützen selbst ändere sich jedoch nichts. Etwa 6000 Waffen seien bei den 14 500 Verbandsmitgliedern im Privatbesitz, der Erwerb sei streng reguliert: „Auch wir sind der Meinung: Je weniger Privatwaffen im Volk, umso besser.“

Die Sulzbacher Software-Firma Agilos hatte mit ihrem Waffensicherheits- System „Gun- Sec“ an einer Ausschreibung des Bundesinnenministeriums für das Nationale Waffenregister teilgenommen, ist jedoch in der letzten Runde ausgeschieden – „wegen der kleinen Firmengröße“, sagte Geschäftsführer Lutz Schmidt. pal

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