L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Im Saarlouiser Fandorf herrscht am Sonntag Hochstimmung - mit Fotos

Saarlouiser Fandorf 2016 beim Spiel Deutschland gegen die Slowakei.

Saarlouiser Fandorf 2016 beim Spiel Deutschland gegen die Slowakei.

Am Nachmittag beim ersten Spiel zwischen Frankreich und Irland ist das Fandorf noch ziemlich leer. Nur ein gutes Dutzend Franzosen und die ersten deutschen Anhänger wollen die Partie sehen. Doch eine halbe Stunde vor Beginn der deutschen Begegnung hat sich das Fandorf gut gefüllt. „Heute bin ich sehr zufrieden“, strahlt Nathalie Klein, die Event-Managerin der Agentur ‚Tat und Drang'. In den ersten zwei Wochen sei es „einfach zu nass gewesen“, aber rechtzeitig zum Achtelfinale besserte sich das Wetter. „Wir sind gleich ausverkauft“, berichtet Klein, mehr als 8000 Besucher seien nicht zugelassen.

 

Entsprechend viel zu tun haben die Servicekräfte an den Imbiss- und Getränkeständen. „Endlich ist richtig was los“, meint Julia in der VIP-Lounge. Unter ihren Gästen sind Kevin, Michael, Thomas und Gerald, die eigens aus der Eifel anreisten. Saarlouis gefalle ihnen so sehr, dass sie mindestens einmal im Jahr die Europastadt besuchen. Dieses Jahr erstmals zum Besuch des Fandorfes, dessen Stimmung sie schon in früheren Jahren erlebt haben.

 

Die Zuversicht ist schon vor dem Spiel groß: 2:0, 3:0 und 4:0 lauten die Tipps von Kevin, Michael und Gerald. Nur Thomas ist etwas vorsichtiger, tippt „ein dreckiges 2:1“.

 

Wo man hinhört, überall ist die Siegesgewissheit groß. Vielleicht liegt es daran, dass zunächst keine überschäumende Stimmung aufkommen will. Kaum jemand singt die Nationalhymne mit, Anfeuerungsrufe sind ebenfalls kaum zu hören. Ein Raunen, skeptische Gesichter, als die ersten Chancen vergeben werden.

 

Doch die Fans brauchen nicht lange warten. Erstmals jubeln die 8000 in der achten Minute beim Tor von Boateng. Nur fünf Minuten später erneut Jubel in der Arena auf dem Großen Markt: Elfmeter für Deutschland. Umso größer die Enttäuschung, als Özil die Chance vergibt, die deutsche Führung auszubauen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit stellt Gomez die Weichen für die überlegene deutsche Mannschaft endgültig auf Sieg. Großer Jubel hallt über den Großen Markt, überall schwarz-rot-goldene Farben. Am Ende behält Michael mit seinem 3:0-Tipp recht, das Viertelfinale kann kommen und dann darf (hoffentlich) wieder gejubelt werden.  
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