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Im Saarlouiser Stadtteil Roden wird ab sofort geblitzt

Mehr als 250 Unterschriften haben Rolf Lerner und Clarissa Rhodé Comtess in der Loris-, Gerber- und Herrenstraße in Roden gesammelt und am Donnerstagabend m Stadtrat OB Roland Henz überreicht. Lerner: „Wir tun das mit dem Ziel, eine Verkehrsberuhigung in der Gerber-, Herrenund Lorisstraße zu erreichen.“ Die Resonanz an den Haustüren sei überwältigend gewesen. „Fakt ist, dass durch die extreme Verkehrsdichte die Lärmbelastung, die Luftverschmutzung und die Gefahr durch die Fahrzeuge für alle Anwohner einen unzumutbaren Stand erreicht haben.

Die Lebensqualität ist inzwischen so gering, dass kaum noch junge Familien hier wohnen und inzwischen ein hoher Leerstand an Mietwohnungen festzustellen ist.“ Alle Ratsfraktionen und die Stadtverwaltung bescheinigten, die Problematik zu kennen, und fast alle schielten auf die geplante Umgehung B 51 neu an der Saar. Die Planung sei ja weit fortgeschritten, sagte OB Roland Henz. „Und das wäre die einzig wirksame Lösung für den Stadtteil Roden.“ Es sei „die große Chance“, ergänzte SPD-Fraktionschef Peter Demmer, „wenn dann die bisherige B 51 rückgebaut würde, wie es die SPD schon lange fordert“.

Doch die Anwohner wollen so lange nicht warten, zudem sei der Zeitpunkt des Baus ja keineswegs sicher. Sie wollen jetzt Maßnahmen: darunter Tempo 30, fest installierte Radargeräte, Geschwindigkeitsanzeigen und zusätzliche Zebrastreifen. Wenig ermutigende Erfahrungen hat nach eigenen Angaben Ralf Erbe (Freie Bürger Saarlouis, FBLS) mit Auto- Problemen in Roden gemacht. Auch er fordert schon lange einschlägige Maßnahmen gegen „den Verkehrskollaps in Roden“, man werde die Bürger „bei dem Thema nicht im Regen stehen lassen“.

Gerast werde dort, bestätigte Michael Altmeyer (CDU), es wäre ja schon was, wenn wenigstens ein bisschen langsamer gefahren würde. Also: Verkehrskontrollen! Das fand auch Hubert Ulrich von den Grünen richtig, vor allem in den Abendstunden. Er hielt Henz aber entgegen, dass auch eine neue B 51 Roden nur teilweise entlasten werde, weil „70 Prozent dieses Verkehrs im Ort bleiben, siehe Ensdorf“. FDP-Fraktionschef Wolfgang Krichel wollte es konkret machen und kündigte ein Schreiben an den Leiter der Ortspolizeibehörde, Jürgen Theobald, an, wonach demnächst einmal in der Woche geblitzt werden solle.

OB Henz fing den Ball auf, ein Schreiben brauche es nicht, er wies Theobald an Ort und Stelle an: „Wir knipsen ab sofort.“ Was nun möglich sein müsste, wie Theobald ausführte. Seit drei Wochen verfüge die Stadt über geeignete Radargeräte, die bisherigen seien für den Einsatz in besagten Straßen nicht geeignet gewesen.
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