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In Bubach wird ein Jugendtreff gegründet

Nachrichten aus der Region Neunkirchen.

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„Ich fände es gut, wenn wir endlich einen Raum hätten, wo wir uns gerade im Winter treffen könnten. Dann müssten wir nicht draußen rumsitzen und frieren“, sagt die 14 Jahre alte Nele Rossius. Der 17-jährige Christopher Groß pflichtet ihr bei. Es sei nun an der Zeit, endlich auch in Bubach einen Jugendtreff einzurichten. „Wir haben eine große Jugend im Dorf, die sich regelmäßig trifft, aber uns fehlt bisher der Treffpunkt“, sagt er. Damit soll nun Schluss sein. Ein großer Raum im Untergeschoss des Katholischen Pfarrheims soll künftig die Bleibe der Bubacher Jugend werden. „Wir haben einfach die Bürgermeisterin darauf angesprochen, dass wir gerne einen Jugendtreff hätten und so die Sache ins Rollen gebracht“, erzählt Christine Hell, selbst Mama und beim ersten gemeinsamen Treffen in den Räumen am Montagabend dabei.

Großes Interesse am ersten Treff

Im Stuhlkreis hat auch Anke Komenda aus dem Verwaltungsrat der Kirchengemeinde Platz genommen. Sie will von den Jugendlichen wissen, welche Einrichtungsgegenstände bleiben sollen, welche weg müssen. Komenda ist auch verantwortlich für den Mietvertrag, der mit der Gemeinde geschlossen wird und weist die Jugendlichen offen darauf hin, was möglich ist und was nicht. Etwa 15 Jugendliche sind zum ersten Treffen gekommen.

„Ich denke, wir brauchen schon die Hilfe der Eltern, wenn es um das Renovieren geht“, sagt Sarah Selina Hohlweck, 16 Jahre. Sie kommt aus Eppelborn, ist aber meist bei den Jugendlichen in Bubach, will hier mit anpacken.

„Es ist ein großer, schöner Raum, und da gibt es viele Möglichkeiten“, erklärt sie. Johanna Hell ist 14 Jahre alt und freut sich darauf, dass es endlich losgeht. „Ich wünsche mir, dass wir uns alle gut verstehen, die Jüngeren und die Älteren. Gespannt bin ich auch auf die Betreuerin“, sagt sie. Die kommt, wie Ralf König, Jugendpfleger der Gemeinde Eppelborn, erläutert, aus dem Bundesfreiwilligendienst und soll in der Gemeinde für die Jugendtreffs verantwortlich sein. „Wir bieten euch an, einen Tag in der Woche eine feste Öffnungszeit zu gewährleisten, können euch auch bei der Einrichtung unterstützen“, erklärt König.

Eigeninitiative gefragt

Er wünsche sich vor allem viel Eigeninitiative und Mitbestimmung und wolle mit diesem ersten Treffen einen Bedarfsabgleich machen. Eine Musikanlage, eine Theke mit Kühlschrank und eine gemütliche Sitzecke stehen bei den Jugendlichen ganz oben auf der Wunschliste. Als Öffnungstag favorisieren sie den Freitag, am liebsten in der Zeit zwischen 16 und 23 Uhr. cim

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