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In Neunkirchen wird bald wieder Müll verbrannt

Die Müllverbrennungsanlage in Neunkirchen, die wegen eines Brandes vom August 2010 saniert werden musste, geht nächste Woche wieder in Betrieb.

Die Müllverbrennungsanlage in Neunkirchen, die wegen eines Brandes vom August 2010 saniert werden musste, geht nächste Woche wieder in Betrieb.

Saarbrücken. Die Müllverbrennungsanlage Neunkirchen, die wegen eines schweren Brandes im Müllbunker seit August außer Betrieb war, wird ab nächsten Mittwoch wieder mit Abfall beliefert. Das hat der Geschäftsführer des Entsorgungsverbands Saar (EVS), Karl Heinz Ecker, gestern unserer Zeitung auf Anfrage bestätigt. Geplant sei ferner, dass „zum Monatsende die beiden Verbrennungslinien sukzessive wieder hochgefahren“ werden, so dass ab Februar die Anlage wieder komplett für Hausmüllanlieferungen zur Verfügung stünde. Sofern es nicht noch zu Problemen mit anderen Aggregaten der Anlage kommen sollte, schränkte Ecker ein, weil diese inzwischen ja auch für fünf Monate stillgestanden hätten. Der Brand in der Müllverbrennungsanlage in Neunkirchen hatte, wie damals berichtet, in der Nacht vom 12. zum 13. August schwere Schäden am Müllbunker sowie am Gebäude verursacht. Ursprünglich war man der Meinung, dass die Anlage deshalb nur bis Dezember ausfallen werde.



Viele Hausabfälle in Velsen verbrannt


Wie Ecker weiter erläuterte, sei ein großer Teil der Hausabfälle, die normalerweise in der von Eon Energy from Waste (EEW, zu deutsch: Energie aus Abfall) betriebenen Anlage in Neunkirchen entsorgt worden wären, in Velsen verbrannt worden. Für den Fall, dass es zu Engpässen bei der Verbrennung kommen sollte, hatte der EVS vorsorglich bereits Alternativen entwickelt. So sollten überzählige Abfallmengen auf der Deponie in Ormesheim in Ballen gepackt („wie die Strohballen auf dem Feld, nur größer und schwerer“), zwischengelagert und zu einem späteren Zeitpunkt, wenn sich die Situation wieder normalisiert habe, zur Anlage in Velsen verbracht werden.

15 000 bis 20 000 Tonnen Abfälle zwischengelagert.

In Ormesheim, so der EVS-Chef weiter, seien inzwischen schätzungsweise 15000 bis 20000 Tonnen Abfälle zwischengelagert. Diese werde man in den nächsten Wochen allmählich wieder abbauen, sagte Ecker. Ursprünglich hatte man gedacht, dass es durch den Ausfall der Anlage zu Verzögerungen im Entsorgungsablauf kommen werde. Diese Verzögerungen gab es zwar, das hatte aber am Schluss viel mit dem Schnee zu tun. gf

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