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In Rostock wird das Punkten schwer

3. Liga: Der 1. FCS muss heute in Rostock ran.

3. Liga: Der 1. FCS muss heute in Rostock ran.

Saarbrücken. Am Freitag kurz nach 16.30 Uhr hob die Dornier 328 der Cirrus-Airlines vom Flughafen Ensheim Richtung Ostsee ab. Mit an Bord war die Mannschaft des Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken auf dem Weg zum Auswärtsspiel beim FC Hansa Rostock (Samstag, 14 Uhr). „Es sind 900 Kilometer bis Rostock“, sagt FCS-Sportdirektor Dieter Ferner, „da hat uns der Schatzmeister grünes Licht gegeben, auf die teurere Art zu reisen.“
Der FCS ist beim Trip zum Zweitliga-Absteiger klarer Außenseiter. Rostock ist zu Hause unbesiegt, der FCS seit sechs Ligaspielen ohne Erfolgserlebnis. „Wir sind noch nicht im Abstiegskampf“, sagt Kapitän Marcus Mann, „aber wir müssen jetzt Punkte sammeln, um nicht da unten reinzurutschen. Das wird kein Betriebsausflug an die Ostsee. Vielleicht hat die Niederlage gegen Erfurt (1:3, d. Red.) dem ein oder anderen Spieler die Augen geöffnet.“
Vor allem für Regisseur Nico Zimmermann sollte das Erfurt-Spiel ein Aha-Erlebnis darstellen. Er wurde schon vor der Pause ausgewechselt. „Nico ist ein sehr talentierter Spieler. Wenn man ein Führungsspieler sein will, muss man das aber auch auf dem Platz sehen“, sagt Luginger und erklärt weiter: „Angsthasen können wir keine gebrauchen in Rostock.“
Zur blau-schwarzen Reisegruppe gehört Ufuk Özbek, in den vergangenen Wochen der „Jetsetter“ des FCS. Der Mittelfeldspieler war mit der U19 der Türkei beim EM-Qualifikationsturnier in Wales im Einsatz. „Ich bin von Frankfurt nach Istanbul und von dort nach London geflogen. Dann ging es mit dem Bus nach Cardiff. Zurück bin ich über London direkt nach Deutschland geflogen“, erklärt Özbek, der mit den Türken die nächste Runde erreicht hat, „ich gehörte immer zur Startformation, habe ein Tor geschossen, zwei vorbereitet. Es waren gute 13 Tage.“ Sein Trainer Jürgen Luginger ist froh, dass er mit dem Türken eine weitere Offensivoption hat: „Ufuk ist immer ein Thema für die Startelf. Wir müssen sehen, wie er sich nach den Reisestrapazen fühlt.“
Ganz schlecht fühlte sich zuletzt Velimir Grgic – wohl nicht nur wegen seiner Abschluss-Schwäche. Anfang der Woche lag der Kroate mit Grippe und Fieber im Bett, am Freitag musste er wegen einer Innenbandverletzung im Knie die Reise nach Rostock absagen. Nabil Dafi bleibt mit Verdacht auf Muskelfaserriss in Saarbrücken. Quasi das letzte Ticket hat sich Manuel Stiefler trotz Rippenprellung gesichert. „Mit Schmerztablette und Spritze wird es schon gehen. Ich bin doch kein Weichei.“ Ob Angsthasen, Weicheier oder doch Helden – am Samstag um 20 Uhr soll der FCS wieder in Ensheim landen.






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