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In Sanierung des Ludwigsparks kommt Bewegung

Die Sanierung des Ludwigsparks steht bei der Stadt auf der Agenda.

Die Sanierung des Ludwigsparks steht bei der Stadt auf der Agenda.

  Am Donnerstagabend (08.05.2014) strandete eine Einladung der Pressestelle der Stadt Saarbrücken im E-Mail-Postfach der Sportredaktion. Demnach soll heute Mittag im Rathaus ein Presse-Gespräch stattfinden: Thema: die Sanierung des Ludwigsparkstadions. Die letzte Wasserstandsmeldung zu diesem gemeinsamen Projekt von Land und Stadt kam im Februar dieses Jahres. Damals erklärte die Stadt, dass sie sich die Kosten von 16 Millionen Euro mit dem Land (10,7 Millionen Euro) teilt und dass eine Stadionbaugesellschaft sich um die Realisierung des Projektes kümmere. Ein Modell für bis zu 18 000 Zuschauer hatte die Stadt Saarbrücken bereits im Juni 2013 vorgestellt (wir berichteten mehrfach).

Dieses Modell lag nun bei der der Sportvermarktungsfirma „Lagardère Sports“. Sie sollte den Bau auf Wirtschaftlichkeit gegenrechnen und Vorschläge machen, was die Pläne noch brauchen, um das Stadion lukrativ bewirtschaften zu können.

Nach SZ-Infos liegt der Bericht von Lagardère nun vor. Demnach hat Lagardère eine alternative Variante ins Spiel gebracht. Die Haupttribüne solle demnach gänzlich neu gebaut werden, weiter an den Spielfeldrand rücken. Auch wird in dieser zweiten Variante vorgeschlagen, die Tribünen hinter den Toren an das Spielfeld ranzuziehen. Wie das alles finanziert werden soll, schlägt Lagardère nicht vor. Nach Informationen der SZ will der Aufsichtsrat der Stadiongesellschaft, dass die Vorschläge eingehend geprüft werden. Nach SZ-Informationen findet er sie überzeugend, braucht aber, um die Finanzierung zu sichern, weitere Infos und auch einen weiteren Stadtratsbeschluss. Der könnte bereits am kommenden Dienstag erfolgen.

Die Stadt selbst wollte gestern Abend nichts zu diesem Thema sagen – und verwies auf das heutige Pressegespräch.
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