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In letzter Minute gerettet - Wohnungsbesitzer nach Feuer in Klinik gebracht

Symbolfoto.

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Zu einem Wohnungsbrand in einer Dachgeschosswohnung in der Zweibrücker Meisenstraße ist die Stadtfeuerwehr am Samstag um 14.09 Uhr alarmiert worden. Wohnungsbrand mit eingeschlossener Person hatte die Rettungsleitstelle der Zweibrücker Feuerwehr gemeldet. Die rückte dann mit 58 Personen und zehn Fahrzeugen aus.

Mit schwerem Atemschutz retteten die Feuerwehrleute den 52-jährigen Wohnungsinhaber, welcher mit einer Rauchgasvergiftung in ein Zweibrücker Krankenhaus eingeliefert wurde.

Im Wohnzimmer der Dachwohnung war der Brand ausgebrochen, den die Feuerwehr schnell unter Kontrolle bekam und damit Schlimmeres verhinderte. „Wir kamen gerade im rechten Moment“, erklärt Stadtfeuerwehrinspekteur Harald Schmieg die kritische Situation beim Eintreffen der Einsatzkräfte am Brandort. Die Wohnungstür musste gewaltsam geöffnet werden, der noch in der Wohnung sich befindende Mieter wurde wenig später ohnmächtig den vor Ort wartenden Rettungssanitätern und dem Notarzt übergeben. Die Brandursache ist noch ungeklärt, die Polizei ermittelt. Aus diesem Grund wurde auch der Wohnungszugang versiegelt. Insgesamt befinden sich im Miethaus in der Meisenstraße zwölf Wohnungen.

Die Bewohner aus der Miethälfte, in welcher sich der Brandort befand, konnten nach dem Einsatz alle wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Zunächst war befürchtet worden, dass das Feuer möglicherweise auch auf den Hausspeicher hatte übergreifen können, weil auch von dort starker Rauch zuvor ausgemacht worden war. Ein Verdacht, der sich allerdings nicht erhärtete. Schmieg: „Wir haben mehrmals mit der Wärmebildkamera alles abgesucht und dann die Freigabe für die Hausbewohner geben können.“ Neben einer verbrannten Couch und anderen Einrichtungsgegenständen ist hoher Schaden an der Wohnung durch Hitzebildung und Ruß entstanden, die Polizei schätzt ihn auf mehrere zehntausend Euro.
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