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Industrie und Handwerk präsentieren sich auf Homburger Leistungsschau

Im Jahr 2012 feierte die „neue“ Homburger Leistungsschau ihre Premiere. Nun, zwei Jahre später, soll die Messe vom 26. bis zum 28. September 2014 in der Fahrzeug- Halle des Baubetriebshofes beweisen, dass ihre erfolgreiche Premiere mehr war als ein Strohfeuer. Die Voraussetzungen für einen erneuten Erfolg sieht Axel Ulmcke, in Personalunion Beigeordneter für Stadtmarketing und zweiter Vorsitzender des Homburger Gewerbevereins, dabei als gegeben. Im Gespräch mit unserer Zeitung sagte er: „Im Jahr 2012 haben wir, nach dem Ende der alten Leistungsschau im Jahr 2004, den Neustart gewagt.

Und wir hatten, Gott sei Dank, viele Unterstützer. Die erste Schau war extrem erfolgreich und wir hatten direkt im Anschluss an die Messe die ersten Anmeldungen für die zweite Auflage in diesem Jahr.“ Auch der Publikumsverkehr sei, so Ulmcke, am neuen Veranstaltungsort am Erbacher Hochrech sehr gut gewesen, „ich habe nur zufriedene Gesichter gesehen“.

Nichtsdestotrotz gebe es im Rückblick aber auch Kritisches anzumerken. „Was mir 2012 gefehlt hat, das waren Handwerksbetriebe. Denn eine Leistungsschau ist für mich eine Palette von allem. Und es hat mir auch die eine oder andere Industriefirma gefehlt.“ Diese würden, gerade wenn es um größere Konzerne gehe, zunehmend die Affinität zu Homburg verlieren. „Das finde ich sehr schade. Denn ich denke, Homburg hat vieles, aber keiner weiß es. Durch eine noch breiter aufgestellte Leistungsschau könnte man der Bevölkerung deutlicher sagen ‚Wir sind da’.

Und das eine oder andere Unternehmen könnte die Leistungsschau als Podium nutzen, um gute Mitarbeiter zu gewinnen und sich umfassend darzustellen.“ Genau diese beiden Aufgabenstellungen, Handwerk und Industrie, gehe man in diesem Jahr gezielt an. Dabei sei schon jetzt absehbar, dass es auf die Homburger Leistungsschau 2014 enger zugehen werden als noch vor zwei Jahren. Ulmcke: „Wir müssen Ausstellerflächen schon begrenzen und schon jetzt mit unseren verfügbaren Quadratmetern vorsichtig umgehen.“

Deswegen habe man sich auch schon nach zusätzlichen Flächen im Bereich des Baubetriebshofes umgeschaut. So könnte, wie Ulmcke schilderte, eine Betriebs-Straße an einer der Seiten der Baubetriebshof- Halle genutzt werden. „Die könnte man mit einer Art von Zeltkonstruktion überbauen.“

Ob es zu dieser Erweiterung komme, müssten nun die weiteren Planungen zeigen. „Das ist aber auch abhängig von den Sicherheitsauflagen.“ Alles in allem sei in diesem Jahr und bei der zweiten Auflage der „neuen“ Leistungsschau das erklärte Ziel, „dass sich die Messe noch breiter aufstellt“, so Ulmcke. Bis zum 27. Mai haben Unternehmen nun noch die Möglichkeit, sich für eine Teilnahme an der Leistungsschau zu entscheiden - dann heißt es wieder: Zwei Jahre warten auf die dritte Auflage. Mit diesem Zwei-Jahres-Rhythmus im Wechsel mit der Homburger Seniorenmesse zeigte sich Axel Ulmcke zufrieden. „Dieser Wechsel ist für die Unternehmen eine nicht zu hohe Belastung.

Denn immerhin bedeutet für Händler und Handwerker die Teilnahme an einer Leistungsschau drei bis vier Tage, an denen sie nicht produktiv tätig werden können.“

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