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Inexio investiert drei Millionen in zweiten Saarlouiser Standort

Der Glasfasernetzbetreiber Inexio baut in Saarlouis einen zweiten Standort auf. Bis Mitte nächsten Jahres sollen in einem Teil der früheren Astra-Zigaretten- und Verpackungswerke ein Rechenzentrum und Büroräume entstehen. „Bis 2020 wollen wir hier rund 140 zusätzliche Arbeitsplätze aufbauen“, sagt Inexio-Chef Thorsten Klein. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 130 Mitarbeiter.

Grund für die Erweiterung ist, dass das Gebäude der Landeszentralbank in Saarlouis, in dem Inexio seit sechs Jahren den Sitz hat, aus alle Nähten platzt. Der Standort in den Astra-Werken ist nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung gedacht. „Die Lage ist ideal, weil ganz in der Nähe eine unserer Glasfaser-Leitungen liegt und so die Anbindung an das Netz unproblematisch ist“, sagt Klein.

Inexio plant in den Astra-Werken ein Rechenzentrum mit 300 Rechenschränken, in denen nicht nur eigene, sondern auch Fremdserver untergebracht werden sollen. „Es wäre das größte Rechenzentrum im Saarland“, sagt Klein.

Drei Millionen Euro investiert Inexio in den Ausbau der früheren Fabrik-Hallen. Das Rechenzentrum soll im zweiten Quartal 2014 an den Start gehen, die ersten Büroräume sollen dann bis zur Jahresmitte bezugsfähig sein. Zusätzlich zu den eigenen Räumen ist in dem Inexio-Gebäude auch noch ein Starter-Zentrum für junge Unternehmen geplant, die dann von der Inexio-Infrastruktur profitieren können. Hier werde noch über Fördermöglichkeiten mit der Stadt verhandelt, sagt Klein.

Für den Wachstumskurs – bis 2020 soll sich der Umsatz auf etwa 100 Millionen verdreifachen, die Kundenzahl mit 120 000 Glasfaser-Kunden sogar vervierfachen – ist weiteres Kapital nötig. Im kommenden Jahr will Inexio mit einer Anleihe an frisches Geld kommen, in vier bis fünf Jahren könne man auch über einen Börsengang nachdenken, sagt Klein. Vorerst sei der Börsengang aber noch kein Thema, betont der Inexio-Chef. jwo
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