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Insolvenzverfahren seit gestern eröffnet

Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Saargummi GmbH und der Saargummi Deutschland GmbH hat das Amtsgericht Saarbrücken gestern eröffnet.

Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Saargummi GmbH und der Saargummi Deutschland GmbH hat das Amtsgericht Saarbrücken gestern eröffnet.

Saarbrücken/Wadern. Gestern hat das Amtsgericht Saarbrücken das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Saargummi GmbH und der Saargummi Deutschland GmbH eröffnet. Dies teilten die beiden Insolvenzverwalter Jean-Olivier Boghossian und Udo Gröner mit. Sie hatten bereits als vorläufige Insolvenzverwalter die Geschicke der Saargummi-Gruppe bestimmt, nachdem die beiden Gesellschaften des Dichtungs-Spezialisten im November Insolvenz beantragt hatten.

Unterdessen gehe der Verkaufsprozess in die entscheidende Phase. „Wir sind zuversichtlich, bis spätestens Ende des Monats eine Investoren-Lösung zu erreichen, welche die gesamte Saargummi-Gruppe umfasst“, heißt es in der Mitteilung der beiden Saarbrücker Rechtsanwälte. Das saarländische Wirtschaftsministerium hatte kürzlich bekannt gegeben, dass fünf internationale Unternehmen aus der Autozulieferer-Branche in der engeren Wahl für eine Übernahme der Gruppe seien (wir berichteten).

Die Saargummi GmbH ist die Muttergesellschaft für 22 in- und ausländische Unternehmen der Gruppe. Bis auf die Saargummi Deutschland GmbH ist keine Tochter von der Insolvenz betroffen. Die Saargummi Deutschland GmbH umfasst hauptsächlich die Autozuliefer-Sparte in Büschfeld mit rund 850 Mitarbeitern.

Saargummi erzielte nach Angaben der Insolvenzverwalter im vergangenen Jahr mit rund 4400 Mitarbeitern in zwölf Werken einen Umsatz von rund 360 Millionen Euro. Davon entfielen rund 320 Millionen auf Gummidichtungs-Systeme für Autos. Außerdem stellt Saargummi Dichtungen für Fenster, Fassaden und Dächer sowie Teile für die Schuh-Produktion und für weitere Industrien her. red/mzt



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