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Internet- Sittenstrolch bleibt frei

Laut Anklage hatte er in einer Community ein Foto eingestellt, auf das die Jungs nur so flogen. Der Junge (16), dessen Fall vor Gericht verhandelt wurde, biss an. Im Tatzeitrum Februar bis März 2008 ging es im Chat zwischen den beiden auch um Sex, sie tauschten intime Fotos. Schließlich entstand aus dem virtuellen ein persönlicher Kontakt. Mit Geschenken und Aufmerksamkeiten brachte der Lustmolch den Jungen in eine Situation, der er nicht gewachsen war. Schließlich hatten der Sittenstrolch und sein Opfer auch Sex. Bei zwei anderen soll die Masche ebenfalls gefruchtet haben. Und dennoch konnte der Täter nicht belangt werden. Gründe: Die Jungen waren über 16 Jahre alt, außerdem keine Gewalt im Spiel. Vor der Jugendkammer des Saarbrücker Landgerichts waren sich Staatsanwalt, Nebenklage und Verteidigung einig, dass der widerliche Jungenfang des Angeklagten zwar perfide und verwerflich war, man ihn aber nicht dafür belangen kann. Nun wird er sogar für die Untersuchungshaft entschädigt, seine Verteidigung zahlt das Land. Daran ändert auch das stattliche Vorstrafenregister des Angeklagten nichts, das etwa sexuellen Missbrauch beeihnaltet. Sogar die Beschäftigung oder Ausbildung Jugendlicher wurde dem Perverslinggerichtlich untersagt.

Hoffnungsschimmer für die Zukunft: Seit November 2008 ist die Grenze für entsprechende Taten auf 18 Jahre angehoben, dann wäre der Angeklagte in der Sicherungsverwahrung gelandet.
szn/Eric Kolling
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