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Ironman: St. Ingberter auf Platz 57 von 1800

St. Ingbert/Hawaii. Er hat es geschafft. Und wie. Tobias Gärtner von der DJK-SG St. Ingbert hat am vergangenen Wochenende nicht nur seinen ersten Ironman auf Hawaii überstanden. Der 35-jährige schaffte bei dieser Triathlon-Weltmeisterschaft sogar die beste Zeit, die je ein Saarländer in der Austragungsstadt Kona je gelaufen ist. Am Ende war der Informatiker in 9:06,44 Stunden im Ziel. Damit war er in seiner Altersklasse Siebter und insgesamt 57. unter 1800 Teilnehmern. Die bisherige Bestzeit eines Saarländers auf Hawaii hatte 2007 der Lebacher Mustafa Okyay in 9:09 Stunden aufgestellt. Ein toller Erfolg für den Saarbrücker, der in dieser Woche wieder zurückfliegt. „Es ist alles gut gelaufen“, war der erste Satz, mit dem sich Gärtner nach dem Rennen bei der SZ meldete. Auch die „Prügelei“, wie das 3,6 Kilometer lange Schwimmen aufgrund der Enge genannt wird, überstand er gut. „Das Schwimmen lief sehr gut. Ich hatte einen guten Start. Und die Prügelei war für mich nicht schlimm, da ich mich relativ weit außen positioniert hatte“, erzählte Gärtner. Mit einer Schwimmzeit von 1:02,19 Stunden stieg der Saarländer aus den Fluten des Pazifik. Gärtner: „Die Zeit ist für ein Schwimmen im Meer ohne Neoprenanzug auch sehr gut.“ Auf der 180 Kilometer langen Fahrradstrecke war der Wind laut Hawaii-erfahrenen Teilnehmern verhältnismäßig mild. „Ich fand ihn aber dennoch ziemlich stark, ist wohl relativ“, meinte der 35- Jährige schmunzelnd.  4:51,30 Stunden benötigte der Saarländer für seine Lieblingsdisziplin.



Die Laufzeit für den abschließenden Marathon über 42 Kilometer betrug 3:04,36 Stunden. Dabei zeigte sich die Ferieninsel mitsamt ihren Lavafeldern wie schon im Vorfeld erwartet als echter Glutofen. „Es war schon sehr heiß, es kam mir deutlich heißer vor als in der vorangegangenen Woche. Im berüchtigten ‚Natural Energy Lab’ war es sicher um die 40 Grad. Es war insgesamt schon sehr, sehr hart“, blickte Gärtner zurück. Im Ziel war das alles schließlich vergessen, die Stunden der schier endlosen Quälerei. Voller Adrenalin und Endorphin überquerte der Saarbrücker die Ziellinie. Die Mühen der Vorbereitung hatten sich bezahlt gemacht. „Ich habe wohl ein relativ ausgeglichenes Rennen gemacht, alle drei Splits sind gut, aber nicht sensationell. Das Rennen war insgesamt gut, aber nicht perfekt“, meinte der Ausdauersportler. Und ein weiteres Ziel hat er auch noch offen: „Insgeheim hatte ich mir eine Zeit knapp unter 9 Stunden erhofft. Auf der anderen Seite müssen fast alle, die hier zum ersten Mal starten, ziemlich Lehrgeld zahlen und brechen sehr stark ein. Die Erfahrung mit speziell diesem Rennen spielt da schon eine große Rolle.“ Und vielleicht war es ja nicht das letzte Mal, dass Tobias Gärtner diese spezielle Erfahrung machen konnte.

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