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Jadgpächter setzen Treibjagd auf Wildschweine an

Sie gilt hauptsächlich den Schwarzkitteln, die in den vergangenen Jahren bei Ludweiler Gartenbesitzern für viel Verdruss sorgten, weil sie vor allem im Winter in Wohnlagen wie auf dem Bollenberg oder in der verlängerten Hugenottenstraße viele Gärten systematisch umpflügten.

Gejagt wird ab 9 Uhr im Bereich zwischen der Halben Welt hinter dem Ludweiler Seniorenzentrum und der verlängerten Hugenottenstraße in Richtung Florianshütte. Gleichzeitig führt der Staatsforst eine Treibjagd durch, die ab dem Werbelner Dell in Richtung Warndtweiher stattfindet. So werden an diesem Tag alle Waldwege in diesem Bereich auch für Fußgänger gesperrt.

Nach Ende der Treibjagd trifft sich die Jagdgenossenschaft gegen 15.30 Uhr am Forsthaus, dass am Weg zwischen der verlängerten Hugenottenstraße in Ludweiler und der Florianshütte liegt. Auch an diesem Weg wird, so Jagdpächter Bernd Müller, durch Schilder auf die Treibjagd hingewiesen und zu entsprechender Vorsicht aufgefordert. hla


Glosse: Da hält es kein Schwein mehr aus

Von Dietmar Klostermann

Welche Folgen die neuen Maßnahmen zum Schutze des deutschen Waldes haben können, hat sich jetzt im Westerwald gezeigt.  Im schönen Höhr-Grenzhausen flüchtete sich ein fast fünf Zentner schwerer Keiler vor einer Waldschutzjagd in eine Metzgerei, randalierte dort vor der Theke und wurde doch von einem nacheilenden Jäger erlegt. Der Schaden im Laden beträgt laut Metzger Krämer 5000 Euro. Immerhin wird das arme Schwein wenigstens verwurstet. Was also wird auf die Saar-Gemeinden zukommen, wenn die Jäger dem Waldschutzaufruf von Umweltstaatssekretär Borger folgen und den Wald säubern vom Wild? Ein Exodus der Rehe, Wildschweine und Hirsche wird zu beobachten sein, die in Panik reißaus nehmen. So viele Metzgereien gibt es aber im Saarland nicht, wohin sich die Tiere flüchten können. Bleibt nur das große Möbelkaufhaus in Lisdorf: Wer ein Herz hat für schwedische Elche, hat auch eins für saarländische Rehe, oder?

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