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Jäger melden Fälle von Fuchs-Räude in Oberthal

Nachrichten aus der Region St. Wendel.

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Oberthal. Der Jagdpächter von Gronig meldet weitere Fälle von Fuchsräude. Wolfgang Schumann teilte mit, dass am Freitag, 25. Januar, drei Füchse in Gronig erlegt wurden, von denen zwei an der von Milben verursachten Krankheit litten. Ein weiterer an Räude erkrankter Fuchs sei im Bereich des Oberthaler Bahnhofes gesichtet worden. Bereits am 5. Januar wurde im gleichen Gebiet ein Fuchs mit Räude erlegt. „Vielleicht zeigt der Vorfall, dass wir in der aktuellen Diskussion über Füchse bei der Räude nicht über ein Hirngespinst sondern über eine reale und akute Wildtierkrankheit reden“, sagte Schumann.

Zuvor hatte die Vereinigung der Jäger im Saarland auf vermehrte Fälle von Fuchsräude hingewiesen und eine stärkere Bejagung der Füchse gefordert. Die gestiegene Zahl an Füchsen fördere, dass sich die Krankheit ausbreitet. Tierschützer hatten hingegen den verstärkten Jagddruck dafür verantwortlich gemacht. Füchse bekämen die Räude bei Stress und nicht jedes Tier stecke sich automatisch bei einem Erkrankten an, teilte der Verein Wildtier- und Artenschutz Saarland mit.

Auch der Verein Ökologisch Jagen im Saarland hatte sich gegen eine stärkere Bejagung der Füchse ausgesprochen. Die Fuchsräude ist keine meldungspflichtige Krankheit, deswegen fehlen nach Angaben des Landkreises St. Wendel konkrete Zahlen über Räude-Fälle. red/uo
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