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Jägersburg hofft auf friedliche Besucher am Brückweiher



Es ist seit vielen Jahren ein gewohntes Bild: Wenn am 1. Mai am Jägersburger Brückweiher gefeiert wird, dann haben auch die Sicherheitskräfte und Rettungsdienste Großeinsatz. Immer wieder galt es in der Vergangenheit, Opfer übermäßigen Alkoholgenusses zu versorgen, Auseinandersetzungen zu unterbinden und denen, die einfach nur feiern wollten, ein weitestgehend verträgliches Umfeld zu verschaffen.

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Nun steht der 1. Mai wieder vor der Tür – und Stadt, Deutsches Rotes Kreuz , DLRG und Polizei bereiten sich auf das gewohnt Übliche vor. Nach teils übel verlaufenden Veranstaltungen in den zurückliegenden Jahren gab es dabei durchaus Überlegungen, das „wilde Feiern“ durch Reglementierung zu ordnen. Mal waren Zäune als Absperrung im Gespräch, mal wurde sogar angedacht, das Feiern auf der Wiese komplett zu untersagen. Doch gerade Letzteres fand bei den Verantwortlichen wenig Nachhall, hatte man doch die Befürchtung, die meist jugendlichen Mai-Feierer könnten sich schlicht einen anderen und nicht überwachten Platz für ihre Party suchen.

So bleibt auch in diesem Jahr alles beim Alten. Stadtpressesprecher Jürgen Kruthoff auf Nachfrage unserer Zeitung zu den Vorbereitungen für den kommenden Freitag: „Die Stadtverwaltung Homburg stellt sich wie in den vergangenen Jahren mit vorbeugenden Maßnahmen und in Abstimmung mit der Polizei , dem Landratsamt sowie weiteren Sicherheits- und Rettungskräften auf den Maifeiertag am Jägersburger Weiher ein.“ So seien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes in Jägersburg direkt vor Ort. „Sie werden dabei auf Sicherheit und Ordnung achten, bei gröberen Vorkommnissen werden sie allerdings eher die Polizei informieren, als selbst aktiv werden zu können“, so Kruthoff gestern. Mit der DLRG und dem DRK gebe es zudem eine bewährte Abstimmung, „ebenso natürlich mit der Polizei . Auch Mitarbeiter des Kreis-Jugendamts sind vor Ort, um im Bedarfsfall auch präventiv zu agieren, vor allem in Bezug auf minderjährige Jugendliche in Verbindung mit Alkoholkonsum “. Kruthoffs Einschätzung mit Blick auf diese Ausgangslage: „Generell sind alle Beteiligten aufgrund der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren gut vorbereitet. Und wir hoffen natürlich auf friedliche Besucher, die den freien Tag in schöner Umgebung so verbringen, dass alle Gäste rund um den Jägersburger Weiher diesen Tag genießen können.“

Mit dem Einsatz am Feiertag selbst sei die Aufgabe aber noch nicht komplett gemeistert, verdeutlichte Kruthoff. „Es wird vermutlich am 2. Mai wieder erforderlich sein, dass auch unsere Kräfte vom Baubetriebshof an den Jägersburger Weiher ausrücken müssen, um die erfahrungsgemäß größeren Müllmengen einzusammeln und zu entfernen.“

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Deswegen appelliere die Stadt an die Vernunft der feiernden Menschen, Müll möglichst zu vermeiden, wieder mitzunehmen oder in die dafür vorgesehenen Behälter zu entsorgen. „Gerade Scherben im Gras sind eine Gefährdung, weil viele Menschen, besonders Kinder, in der warmen Jahreszeit bei gutem Wetter barfuß oder in Sandalen unterwegs sind und spielen.“ Da es schwierig sei, die Scherben restlos aus der Wiese zu entfernen, stellten diese oft noch über Wochen hinweg eine Gefahr dar, mahnte Kruthoff.

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