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Jamaika hält Umfrage für verfrüht – SPD und Linke halten dagegen

Saarbrücken. Die Ergebnisse der Saarlandtrend-Umfrage von infratest-dimap im Auftrag des SR lesen die Parteien unterschiedlich: CDU (32 Prozent), FDP (neun) und Grüne (sieben) sind sich einig, dass die Umfrage zu früh kommt, um ihre Regierungsarbeit zu bewerten. SPD (29) und Linke (19) werten sie als Denkzettel für die Jamaika-Koalition.

SPD-Landeschef Heiko Maas spricht von einer schweren Schlappe für Ministerpräsident Müller, der dabei sei, die CDU zu „schreddern“, so Maas. „Die CDU Saar hat für ihre inhaltliche Beliebigkeit und politische Profillosigkeit jetzt vom Wähler die Quittung bekommen.“ Müller werde die Legislaturperiode nicht als Ministerpräsident überstehen.

Auch der Vorsitzende der Saar-Linken, Rolf Linsler, glaubt nicht an fünf Jahre Jamaika. „Die Saarländer haben offenbar schon nach anderthalb Monaten die Nase voll von der schwarzen Ampelkoalition“, so Linsler. Der Linken-Umfragewert beweise, dass der Erfolg bei der Landtagswahl kein einmaliges Ereignis sei.

Die Regierungsparteien sehen die Lage anders: „Der Saarlandtrend zeigt, dass die grünen Wähler im Saarland das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen akzeptieren. Daher haben wir im Vergleich zur Landtagswahl an Zustimmung hinzugewonnen“, so Grünen-Chef, Hubert Ulrich.

„Die Zahlen sind natürlich nicht zufrieden stellend“, so CDU-Generalsekretär Roland Theis, der daran eine gewisse Verunsicherung über das neue Projekt in der Bevölkerung bemerkt. Aufgabe sei es nun, die Menschen zu überzeugen, dass die CDU in der Koalition ihre Politik verwirklichen könne. FDP-Chef Christoph Hartmann sagte: Der Aussagewert der Umfrage nach 35 Tagen Jamaika-Koalition sei „eindeutig zu gering“. nic

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