L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Priorität: Dringend

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Jedes vierte Kind im Saarland zu dick

Saarbrücken. Der Anteil von übergewichtigen und fettsüchtigen Kindern im Saarland hat einen neuen Höchststand erreicht. Das geht aus einem gestern veröffentlichten Bericht über die Gesundheit von Schulanfängern hervor. Demnach ist fast jedes vierte Kind (23,3 Prozent) zu dick. Im Vergleich zu 2004 sind das bei den Jungen 0,2 Prozentpunkte mehr, bei den Mädchen ein Minus von 0,1 Prozentpunkten. Kinder mit Migrationshintergund sind der Studie zufolge besonders häufig betroffen. Der saarländische Gesundheitsminister Gerhard Vigener bewertet den Stillstand dennoch positiv. Vigener: „Adipositas und Übergewicht nehmen bundesweit und europaweit erschreckend zu. Wir sind im Saarland froh, dass wir es mit zahlreichen Projekten und Aktionen sowie Aufklärungsarbeit des Gesundheitsdienstes geschafft haben, diese Entwicklung zu stoppen.“ Vigener lobte vor allem die Als Erklärung nannte Vigener die Aufklärung durch den Gesundheitsdienst. Bundesweit sei die Entwicklung „beängstigend“.

Die gute Nachricht: Im Saarland sind Kinderkrankheiten wie Mumps, Masern und Röteln beinahe kein Thema mehr. Das geht aus dem Bericht über die Gesundheit von Schulänfängern hervor, den das saarländische Gesundheitsministerium gestern veröffentlicht hat. Insgesamt wurden 2007 rund 8800 Kinder vor ihrer Einschulung untersucht. Über 80 Prozent der Kinder waren dabei vor den neun Kinderkrankheiten wie Diphterie, Polio oder Tetanus geschützt. 1998 waren es knapp 13 Prozent, 2004 erst 67 Prozent.

Es zeige sich: Wer an den Untersuchungen U.1 (1.-4. Lebensstunde) bis U.9 (5. Lebensjahr) teilnahm, war in der Regel bereits umfassend geimpft. Impfungen werden im Rahmen der U-Untersuchungen besprochen. Damit möglichst alle Kinder regelmäßig zu den Checks gehen, werden seit 2007 sieht das 2007 in Kraft getretene Gesetz zum Schutz von Kindern vor Vernachlässigung, Missbrauch und Misshandlung vor. Dabei werden die Daten der Einwohnermeldeämter mit den Arztmeldungen über durchgeführte Untersuchungen abgeglichen. Die Eltern, deren Kinder noch fehlen, werden zur Erinnerung nochmals angeschrieben. 
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