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Jenny (25) vertritt das Saarland bei der Kochshow „Kampf der Regionen”

Die 25-jährige Jenny zeigt am Herd, was sie kann.

Die 25-jährige Jenny zeigt am Herd, was sie kann.

Am Starnberger See vereint sich kulinarisch Bayerns High Society, der Schaumburg-Lipper dagegen speist garantiert fürstlich. Die niederrheinische Küche zeichnet sich vor allem durch deftige Brotzeiten aus und in Saarbrücken gehören zu einem ordentlichen Essen Kartoffeln, sehr beliebt ist auch der berühmte Schwenkbraten.

Bedienen auch die vier Lokalpatrioten im „Kampf der Regionen“ diese Klischees? Und vor allem: In welcher Region schmeckt es am Besten? Die vier Gastgeber zumindest sind von der heimischen Küche und ihren eigenen Kochkünsten überzeugt und wollen den Sieg nach Hause holen. Mit kulinarischem Ehrgeiz und ordentlich Finesse versuchen die Hobbyköche, die Konkurrenz von ihrem Drei-Gänge-Menü aus regionalen Köstlichkeiten zu begeistern. Welchem Gastgeber gelingt am Ende „Das perfekte Dinner“?

Im Rennen ist am kommenden Sonntag um 20.15 Uhr bei Vox auch eine Saarländerin: Die 25-jährige Jennifer, genannt „Jenny“, wohnt in Saarbrücken und arbeitet als Personalreferentin. Auf ihrem Menü-Plan suchen die Zuschauer den obligatorischen Schwenkbraten jedoch vergeblich. Als Vorspeise reicht die Saarbrückerin einen Dreiklang von Ente, Fisch und Kürbis. Als Hauptspeise kredenzt sie Kalbsfilet à la Rossini mit Kartoffel-Salbei-Tarte. Zum Nachtisch gibt es Café Gourmand. Die Zuschauer dürfen gespannt sein, was sich die 25-Jährige bei diesem Menü gedacht hat – und wie geschickt sie es umsetzt.

Ihre Konkurrenz schläft derweil nicht: Sommelière Stefanie (44) geht für den Starnberger See an den Start und reicht Räucherrenkencrème mit Zimtcroûtons, Böfflamott mit Serviettenknödeln und Wirsing sowie karamellisierten Apfelschmarrn und Weißbiereis. Die Schlossführerin und freiberufliche Sängerin Miriam (38) empfängt ihre Gäste in Schaumburg-Lippe mit Schaumburger Hochzeitssuppe, Zungenragout „Schaumburger Art“ und Schaumburger Dreierleipudding. Den Niederrhein vertritt der Radiomoderator Marc (30) mit Rahmsuppe vom Boskop, Hase an Endivien mit Rübenjus sowie Pumpernickelmus.

Doch es kommt beim „Wettkampf der Regionen“ nicht nur auf die Kochkünste der Teilnehmer und die Geschmacks-knospen der Konkurrenten an. Auch für die richtige Stimmung will gesorgt werden – und dafür reicht es nicht, den Kochlöffel zu schwingen. Es wird also ordentlich zugeprostet und das Tanzbein geschwungen.

Nichtsdestotrotz bleibt jeder den gegnerischen Regionen gegenüber kritisch. Schließlich ist nur der Hobbykoch, dessen Dinnerabend die Konkurrenz restlos überzeugt, am Ende der Held einer gesamten Region – und ganz nebenbei um 3000 Euro reicher. rfe/red

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