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Jetzt AOC: Weine aus Perl und Schengen

Saarbrücken. Der Wein aus dem Département Moselle darf künftig mit der höchsten französischen Qualitätsstufe „Appellation d’Origine Contrôlée (AOC)“ angeboten werden. Damit steigen die Mosel-Weine, die vorwiegend in der Gegend von Contz und Sierck-les-Bains angebaut werden, genau elf Jahre nach den „Côtes de Toul“ in den Olymp der französischen Weinvermarktung auf.

Wie die Metzer Tageszeitung „Républicain Lorrain“ berichtet, wird die Qualitätsstufe AOC nur für eine begrenzte Anbaufläche ausgesprochen, und zwar für rund 900 Hektar, die vor allem nahe der luxemburgischen Grenze, aber auch in der Nähe von Vic-sur-Seille mit Reben bepflanzt sind. Voraussetzung für die Anerkennung als „Appellation Contrôlée“ sind Kriterien, die mit der Neigung der Anbauflächen, mit Bodenbeschaffenheit und Sonneneinstrahlung zu tun haben. Außerdem werden mit der Zuerkennung einer „Appellation Contrôlée“ auch die Erträge, die man jährlich auf einem Hektar Anbaufläche gewinnen darf, festgelegt.

Jenseits der französischen Grenze haben die Weine, die auf den Moselhängen von Luxemburg und des Saarlands angebaut werden, eine hohe Anerkennung. Sowohl die Weißweine aus Perl und Nennig wie auch aus Schengen, Remerschen oder Remich sind bei den Freunden des Moselweins beliebt. Unter Berücksichtigung des aktuellen Fruchtstandes geht man in allen Weinbaugemeinden Lothringens davon aus, das der 2009er Wein das Zeug hat, sich zu einem sehr guten Jahrgang zu entwickeln. gf

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