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Jobabbau bei Saarbrücker Arvato-Callcenter?

Verdi befürchtet Jobabbau in Arvato-Callcentern in Saarbrücken und Duisburg. (Symbolfoto)

Verdi befürchtet Jobabbau in Arvato-Callcentern in Saarbrücken und Duisburg. (Symbolfoto)

Saarbrücken. Nach dem Beschluss des Mobilfunkanbieters O2 und seiner Online-Schwestergesellschaft Hansenet (Alice), die Callcenter-Standorte in Saarbrücken und Duisburg an die Bertelsmann-Tochter Arvato zu verkaufen, befürchtet die Dienstleistungs-Gewerkschaft Verdi, dass Gehälter gekürzt und Arbeitsplätze abgebaut werden. Hansenet habe sich lediglich dazu verpflichtet, über einen Zeitraum von fünf Jahren das Auftragsvolumen an Arvato weiterzugeben.

Das bedeute allerdings nicht, dass die Arbeitsplätze der knapp 600 Mitarbeiter in diesen beiden Städten – davon 280 in Saarbrücken – gesichert seien. „Ein Rahmensozialplan wie er für alle übrigen Hanset- und O2-Standorte abgeschlossen wurde, um die zu erwartenden Veränderungen sozial verträglich zu gestalten, wurde den Beschäftigten in Duisburg und Saarbrücken verweigert“, kritisiert Verdi. Die Arbeitnehmer in Saarbrücken und Duisburg seien allerdings bereit, an einem fairen Übergang für die Beschäftigten mitzuarbeiten.

Schon beim Verkauf von Callcentern der Deutschen Telekom an Arvato sei es dazu gekommen, „dass sich die Arbeits- und Einkommensbedingungen für die Beschäftigten wesentlich verschlechtert haben“, erinnert die Gewerkschaft. Darüber hinaus habe Arvato bereits zwei der von der Telekom übernommenen Standorte geschlossen und den Beschäftigten gekündigt. red

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