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Jobben für ein Extra-Taschengeld

Regionalverband. Schüler tun es vielfach in den Sommerferien, Studenten oftmals in der vorlesungsfreien Zeit – arbeiten, um ein zusätzliches Taschengeld zu verdienen. Wer etwas dazuverdienen möchte, aber nicht weiß wo, der sollte sich mit der Jobvermittlung der Agentur für Arbeit auf dem Campus der Saar-Uni in Verbindung setzen. Nicole Feibel von der Agentur für Arbeit: „Hier stehen zurzeit etwa 155 Stellenangebote zur Verfügung. Es gehen täglich neue Angebote ein.“ Weitere Anlaufstellen sind die Berufsinformationszentren der Arbeitsagentur und das Internet. Nicole Feibel: „Selbstverständlich bietet sich auch die persönliche Nachfrage an, insbesondere bei Firmen im Handel. Bei Industriebetrieben ist die schriftliche Bewerbung der richtige Weg. Manche Firmen haben auf ihrer Homepage auch Personalbögen zum Ausfüllen bereitgestellt.“

Gesucht werden ihr zufolge Helfer für die unterschiedlichsten Bereiche, zum Beispiel in der Produktion. Des Weiteren würden häufig auch Fahrer, Sekretariatsvertretungen, Babysitter, Promoter, Verkaufshilfen, Kassierer, Inventurhelfer sowie Service- und Küchenhilfen in der Gastronomie nachgefragt. Auch Personal für Telefonmarketing und Datenerfassung werde immer gebraucht. So unterschiedlich die Jobs, so unterschiedlich auch die Dauer eines jeden. Mal geht eine Beschäftigung nur wenige Tage, mal mehrere Wochen bis Monate – in Teil- oder Vollzeit. Nicole Feibel erklärt auch, welche Jobs gern genommen werden: „Stellen als Promoter sind begehrt. Auch Stellen in der Gastronomie werden insbesondere von Studenten gerne angenommen.“ Denn hier könne man sich mit Trinkgeldern noch etwas dazuverdienen.

Der Lohn ist das zentrale Stichwort. Der Expertin der Arbeitsagentur zufolge verdienen die jungen Arbeitskräfte in der Regel zwischen sieben bis zwölf Euro pro Stunde. Das Geld ist natürlich das Hauptargument. Doch laut Feibel lohnt sich der Job nicht nur deshalb, „sondern auch, um Einblicke in die Arbeitswelt zu bekommen, Abläufe in Betrieben kennen zu lernen, um herauszufinden, ob einem der anfängliche ,Traumjob' auch wirklich Spaß macht.“ Zudem könnten die jungen Leute sich selber testen, ob sie zum Beispiel besser im Team oder selbstständig arbeiten können. Mathias Hafner von der Industrie- und Handelskammer des Saarlandes bekräftigt dies: „Man kann persönliche Kontakte zu einem Unternehmen knüpfen, und so mancher hat über einen Ferienjob seinen späteren Ausbildungsbetrieb gefunden.“ 
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