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Jugend trainiert für Olympia: Am Gymnasium am Rotenbühl werden Sieger gemacht

Die Handballer um Landestrainer Dirk Mathis (rechts) haben in Berlin Gold gewonnen.

Die Handballer um Landestrainer Dirk Mathis (rechts) haben in Berlin Gold gewonnen.

Saarbrücken. „Ich bin bekannt für meinen Pessimismus und meine rationale Denkweise“, sagt Handball-Landestrainer Dirk Mathis trocken, „ich weiß zwar, dass wir ein gutes Team haben, aber es ist schwer, die anderen Mannschaften einzuschätzen.“ Doch davon völlig unbeeindruckt hat das Handballteam des Gymnasiums am Rotenbühl der Wettkampfklasse (WK) II beim Frühjahrsfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin tatsächlich die Goldmedaille gewonnen – eine von insgesamt drei Medaillen für die Eliteschule des Sports.

„Wir waren zwar körperlich unterlegen, haben aber bewiesen, dass wir in anderen Bereichen besser sind. Wir haben Motivation, Einsatz und Wille gezeigt“, erzählt Mathis, der die Handballer des Saarbrücker Gymnasiums betreut. Das Finalspiel gegen das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin gewannen die Handballer, mit Jugend-Nationalspieler Yves Kunkel von der HSG Völklingen im Team, mit 18:14 (11:10). „Wir haben das Spiel dominiert und wurden als Außenseiter eher unterstützt als die Berliner. Nach der ersten Halbzeit wussten wir, dass wir eine realistische Chance haben. Und im weiteren Verlauf wurde klar, dass nichts mehr schief gehen kann“, freut sich Mathis.

In der Wettkampfklasse II qualifizierten sich auch die Handballerinnen der Eliteschule des Sports für das Bundesfinale, sie erreichten den sechsten Platz. Die Handballjungs der Wettkampfklasse III belegten Rang zehn. „Die mindeste Forderung für alle Mannschaften ist eigentlich der achte Platz“, stellt Dirk Mathis klar, „bei unseren jüngeren Handballern hat aber noch ein bisschen die Körpersprache gefehlt. Der sechste Platz von den Mädels ist völlig okay.“

Weniger rational als Mathis, aber mindestens genauso glücklich ist Bernd Schwitzgebel. Der Badminton-Betreuer des Gymnasiums am Rotenbühl freut sich über die Silbermedaille seines Teams (WK III). „Das ist ein Wahnsinns-Erfolg, damit hätten wir nie gerechnet“, sagt Schwitzgebel. Das Finale gegen die Integrierte Gesamtschule Neumünster (Schleswig-Holstein) verlor die Mannschaft mit 2:5. „Wir haben gewusst, dass Schleswig-Holstein eine ausgeglichene Mannschaft hat. Außerdem war uns noch die Erschöpfung aus dem Halbfinale anzumerken. Trotzdem haben wir uns gut verkauft“, sagt der Betreuer. Einziger Wermutstropfen beim Badminton war das Abschneiden der WK II – das Team wurde Neunter. „Der fünfte bis achte Platz wäre drin gewesen, aber das ist auch kein Beinbruch“, findet Schwitzgebel.

Den Erfolg des Gymnasiums am Rotenbühl komplettierten die Tischtennisspieler (WK II) mit Bronze. „Die Mannschaft hätte es auch verdient gehabt zu gewinnen, aber das Halbfinale ist unglücklich verlaufen“, ärgert sich der Betreuer Andre Forsch, „dafür haben wir im Spiel um Platz drei alles gegeben.“ Und glatt mit 5:0 gegen die Jungs des Hanns-Seidel-Gymnasiums Hösbach (Bayern) gewonnen.

Mit den drei Medaillen feierte das Gymnasium am Rotenbühl den bisher größten Erfolg bei den Finalwettkämpfen „Jugend trainiert für Olympia“. „Das ist die beste Bilanz, die wir je hatten“, freut sich Lothar Altmeyer, Leiter des Sportzweiges der Eliteschule.

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