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Jugendbüro Kirkel organisiert Festivals für junge Musiker

Solche Geschichten sind es, die das Kirkeler Nachwuchsfestival seit zehn Jahren prägen, Grund genug, noch einmal zurückzublicken. Und das nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten. So war der vergangene Samstag ein Festival der besonderen Art: Alle Bands und Künstler des Abends – Helden ohne Heimat, Yoni, Tim Baldus, Kölle Kölsch & Mr. Christmas, Isso, Magnetfeld und Nik Zig – haben gemeinsam eine CD produziert, finanziert von der Gemeinde Kirkel. „Gudd LAK“ heißt die Scheibe, auf der auch noch ein Song von Vigofly zu hören ist, die sind an diesem Abend aber leider verhindert. „Gudd steht für das saarländische gut und LAK für Limbach, Altstadt und Kirkel“, erläutert Gemeindejugendpfleger Armin Jung vor Beginn des Festivals.

„Seit zehn Jahren gibt es das Nachwuchsfestival. Und unsere Idee war, an dieser Stelle einen Meilenstein zu setzen und etwas Besonderes zu machen.“ Über 60 Bands, so Jung, habe man in den vergangenen zehn Jahren und bei den insgesamt elf Festivals die Möglichkeit gegeben, „semiprofessionell aufzutreten“.

Dieser Geschichte wollte man mit dem Sampler „Gudd LAK“ ein würdiges Denkmal setzen. „Die CD wurde von den Interpreten selbst gemacht, alle Lieder wurden selbst komponiert.“

Als technischer Partner für die Aufnahmen habe sich das Millstone-Studio in Altstadt gefunden. Elf Nachwuchsfestivals und zehn Jahre Geschichte sind natürlich nicht nur ein guter Grund für eine eigene CD, sondern auch ein ebensolcher für einen gedanklichen Blick in die Vergangenheit. Wie ist es, eine solche Veranstaltung zu organisieren?, wollen wir am Samstagabend von Armin Jung, der das Festival seit Beginn zusammen mit seiner Kollegin Sandra Hamann leitet, wissen. „Man braucht gute Nerven“, lacht Jung. „Man muss damit leben, dass bei den Jugendlichen Zuverlässigkeit manchmal eher den Charakter einer vorsichtigen Empfehlung hat.“ Das bedeute aber nicht, dass der musikalische Nachwuchs die Sache nicht ernst nehme, „aber es gibt halt viel künstlerische und kreative Freiheit“, augenzwinkert Jung.

Zudem werde das gesamte Festival mit Jugendlichen, so mit denen des Juz Limbach, gestemmt – auch im Bereich der Bühnentechnik und beim Catering. Alles in allem sei man inzwischen „eine feste Größe, wie haben uns mit dem Nachwuchsfestival etabliert. Und ich wünsche mir, dass dieses Festival auch in zehn Jahren noch stattfindet.“

 Wer sich für den Sampler „Gudd LAK“ interessiert, der kann die kostenlose CD bei der Gemeinde Kirkel per E-Mail an die Jugendpfleger Armin Jung, a.jung@kirkel.de oder Sandra Hamann, s.hamann-kohr@ kirkel.de, bestellen.

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