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Junge Französin wochenlang eingesperrt und gefoltert

Symbolfoto.

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„Du endest zerstückelt im Wald“: Diesen Satz soll eine junge Frau von ihren Peinigern gehört haben, bevor ihr schwer verletzt die Flucht gelang. Es ist eine schier unglaubliche Geschichte, die die französische Tageszeitung „L'Est Républicain“ am Wochenende aufdeckte und die mittlerweile ganz Frankreich schockiert. In Verdun soll demnach eine 20-Jährige von Mitte Februar bis Mitte März eingesperrt gewesen sein. Die junge Frau, die ursprünglich in einem Wohnheim gelebt haben soll, sei von einem Bekannten in die Wohnung zweier junger Frauen gelockt worden. Die sozial kaum vernetzte Frau habe sich von den Gleichaltrigen Freundschaft und Nähe erhofft.

Tatsächlich, so „L'Est Républicain“ weiter, habe ein Gruppe junger Erwachsener die Frau dort und in einer anderen Wohnung einem Martyrium unterzogen. So habe sie in Eiswasser baden müssen, sei mit Schlägen und Tritten malträtiert und mit Zigaretten und erhitzten Messern auf der Haut gequält worden. Die jungen Männer und Frauen hätten sie als Sexsklavin gehalten, sie wiederholt vergewaltigt und sie gezwungen, Katzenfutter zu essen. Nur durch einen Vorwand habe sich das Opfer schließlich in die Obhut einer Sozialarbeiterin flüchten können. Ihr Gesicht sei von der Folter geschwollen und entstellt gewesen, wird die Sozialarbeiterin zitiert. Das Opfer werde im Krankenhaus behandelt.

Nach Angaben der Zeitung habe die Polizei sechs Männer und Frauen im Alter von 19 bis 27 Jahren in Untersuchungshaft genommen, die die Taten teilweise gestanden haben sollen. Weder die ermittelnde Polizei in Verdun noch die zuständige Staatsanwaltschaft in Nancy wollten sich auf SZ-Anfrage zu dem Vorgang äußern.
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