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Junge Menschen kümmern sich um den Kallenborn

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

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Obersalbach. Der Verein zur Förderung der Naherholung und des Naturschutzes Obersalbach, kurz „Förderverein Kallenborn“ genannt, überlegte vor zwei Jahren, wie er Nachwuchs für die aufwendige und vielschichtige Arbeit im Freigehege und am Weiher gewinnen könnte. Sowohl die Tiere in den Gehegen als auch der Weiher mit seinem Besatz an Spiegel- und Schuppenkarpfen, Rotauge und –feder, Karausche, sowie neuerdings auch Zander, erfordern eine Menge Zeit- und Arbeitsaufwand von den Vereinsmitgliedern.

Auf Initiative des Jägers, Gründungsmitglieds und heutigen Schriftführers Hubertus Reichert wurde eine Interessengruppe unter Leitung des zweiten Vorsitzenden Rainer Blass ins Leben gerufen. Elf erwachsene Mitglieder, allesamt Angler, kümmern sich seither intensiv um die Hege und Pflege des Weihers und seiner Fische. Die Aktivitäten, und dabei vor allem das Angeln am Gewässer, blieben jungen Leuten aus den Familien der Mitglieder nicht verborgen – sie wollten ebenfalls mit der Rute den Fischen nachstellen.

Nachdem immer mehr Jungen und Mädchen nachfragten, wann sie denn ebenfalls angeln dürften, war es nicht mehr weit bis zur Gründung der Jugendgruppe. Bis heute ist die Zahl der Mitglieder auf neun angestiegen. Mit Axel Haag fand die Weihergruppe einen fachkundigen Gewässerwart, der gleichzeitig auch die Aufgabe übernahm, die zukünftigen Angler auf die Fischereiprüfung vorzubereiten. Im März werden diejenigen, die schon 14 Jahre alt sind, diese Prüfung ablegen. Am Kallenborn-Weiher dürfen nämlich nur Fördervereinsmitglieder mit gültigem Landes- Fischereischein die Schnur mit Haken und Köder ins Wasser halten. Laut Hubertus Reichert sollen die zukünftigen Petrijünger über ihr Hobby Disziplin und Verhaltensregeln am Gewässer und in der Natur erlernen. Darüber hinaus sollen sie Freude an der Arbeit rund um das Gewässer finden.

Rainer Blass berichtet, dass er über die Resonanz bei Arbeitseinsätzen nicht klagen kann. Erst im vergangenen Herbst hätten sich sechs der jungen Leute beim Schneiden von Gehölz auf der Insel und an der Uferlinie mächtig ins Zeug gelegt. Als kleine Anerkennung für die tatkräftige Mithilfe bei diesem und weiteren Arbeitseinsätzen gab es im November letzten Jahres eine Feier im Haus Kallenborn. aki

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