L365 Weiskirchen Richtung Nonnweiler Sitzerath Gefahr durch defektes Fahrzeug L 365, Vollsperrung für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen in der Ortsdurchfahrt Sitzerath, aufgrund eines liegengebliebenen Schwertransportes Für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen besteht keine Vollsperrung. (08:29)

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Jurastudenten messen sich beim Wettbewerb

Nachrichten aus der Region Homburg.

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St. Ingbert. Der in St. Ingbert wohnhafte Rechtsprofessor Christoph Gröpl sowie die beiden ebenfalls aus St. Ingbert stammenden Jurastudenten Veris-Pascal Heintz und Dominik Markus Auer nehmen an dem 4. BFH Moot Court teil. Die ursprünglich in den USA entwickelten „Moot Courts“ – das sind simulierte Gerichtsverfahren, die in Form eines Hochschulwettbewerbs organisiert sind – haben sich seit einigen Jahren auch in Deutschland etabliert.

Die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität des Saarlandes hat dieses Jahr erstmalig ein Team zur Teilnahme am BFH Moot Court, einem steuerjuristischen Wettstreit angemeldet, der von dem Bundesfinanzhof in München und der Deutschen Steuerjuristischen Gesellschaft ausgeschrieben wurde.

Die Studenten werden von dem Saarbrücker Staatsrechtslehrer Prof. Christoph Gröpl betreut, der seit 2003 in St. Ingbert wohnt. Mit Veris- Pascal Heintz (24) und Dominik Auer (25) gehören dem studentischen Team zwei St. Ingberter an. Nach Schulzeit und Abitur in der Mittelstadt studieren sie seit dem Wintersemester 2007/ 2008 Rechtswissenschaft an der Universität des Saarlandes. Veris- Pascal Heintz ist zudem am Lehrstuhl von Prof. Rudolf Wendt tätig. „Der steuerjuristische Wettbewerb ist eine sehr gute Möglichkeit, die in der Theorie bereits erlernten Kenntnisse auch einmal praktisch anzuwenden“, hebt Dominik Auer hervor. Auch die für die juristische Ausbildung immer wichtiger werdenden Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit oder Verhandlungsmanagement können im Rahmen eines solchen Gerichtsverfahrens idealtypisch eingeübt werden, freut sich Veris-Pascal Heintz. Das Saarbrücker Team bereitet derzeit die Schriftsätze für die Vorausscheidung vor und hofft, im September zu den vier Endrundenteams (insgesamt nehmen elf Hochschulen teil) zu gehören, die zur mündlichen Verhandlung nach München eingeladen werden. Aber auch wenn es nicht klappen sollte, sei der Lerneffekt nicht zu unterschätzen, meinen die beiden Teilnehmer.

Oberbürgermeister Georg Jung freut sich über das Engagement der angehenden Juristen und die Betreuung durch Prof. Gröpl: „Mit Professor Gröpl steht den Teilnehmern ein äußerst kompetenter Ansprechpartner zur Seite. Das Engagement der Studenten ist positiv zu würdigen.“ red

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