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K.o.-Tropfen: Die Gefahr im Glas

Regionalverband. Es passiert in der Kneipe. Oder in der Disko. Die Täter träufeln ein paar Tropfen in den Cocktail oder die Cola. Die Opfer, fast immer junge Frauen, trinken ein paar Schluck. Und sind danach den sexuellen Attacken der Peiniger wehrlos ausgeliefert. Mehrere junge Frauen im Regionalverband Saarbrücken sind schon Opfer solcher Verbrechen geworden. Die Gefahr im Glas hat etliche Namen.Zungenbrecher wie 4-Hydroxybutansäure, im Szene-Jargon „Liquid Ecstasy“ genannt. Oder ganz einfach „K-o.-Tropfen“.

Wie gefährlich diese Substanzen sind, will Dagmar Schubert-Strube vom Landeskriminalamt jungen Frauen am kommenden Montag im Saarbrücker Café Exodus, Johannisstraße 9, zeigen. Und die Kriminalistin wird ihren Zuhörerinnen sagen, wie sie sich schützen können. Die wichtigsten Tipps hat sie für die SZ zusammengefasst: „Lasst Getränke in einer fremden Umgebung nicht unbeaufsichtigt stehen. Nehmt kein offenes Getränk von Unbekannten an. Wenn euch plötzlich übel wird, solltet ihr sofort Freunde oder das Personal benachrichtigen. Und danach solltet ihr das Lokal nur in Begleitung von Freunden oder Bekannten verlassen. Wenn ihr K.o.-Tropfen bekommen haben könntet, dann solltet ihr sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus, um schnell Beweise zu sichern. Die Substanz ist nur kurz nachweisbar.“

Das Infotreffen im Café Exodus beginnt um 16.30 Uhr. Die Teilnehmerinnen werden mit Spielen und Gesprächen ins Thema eingeführt. Ab 18 Uhr referiert Dagmar Schubert-Strube. ole

Weitere Informationen und Anmeldungen bis morgen, Freitag, Telefon (0681) 6 57 43 oder treff@cafe-exodus. 
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