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KSV Köllerbach bejubelt Titel-Hattrick

Luckenwalde. Samstag, 20.15 Uhr, Luckenwalde, Brandenburg. Der Final-Rückkampf läuft. Draußen vor der Fläminghalle schneit es sich langsam ein. Drinnen kocht die Stimmung – und der Sieben-Punkte-Vorsprung des KSV aus dem Hinkampf schmilzt. Trainer Thomas Geid: „Es war sehr dramatisch.“ Der Coach ist bis auf die Haut nass geschwitzt, als hätte er selbst gerungen.

Dabei beginnt es gut für den Titelverteidiger aus dem Saarland. Venelin Venkov bringt den KSV mit 3:0 Runden gegen Anders Rönningen in Führung. Aber dann! Luckenwaldes Nick Mathuin schlägt Dimitar Kumchev mit 3:2. Ohne Rundengewinn gehen Vladimir Togousov, Kevin Arend und Timo Badusch von der Matte. 13:5 – damit hieße der deutsche Meister um 20.50 Uhr 1. Luckenwalder SC. Entsprechend gedrückt ist die Stimmung bei den 250 mitgereisten KSV-Anhängern. Und zur Freude der 1000 Heim-Fans kommt es noch schlimmer für den KSV. Petar Kasabov verliert erneut gegen Norman Pickut mit 2:3. Zwischenstand: 16:9. Als Köllerbachs Ismail Redzhep mit 0:2 gegen Serafin Barzakov zurückliegt, scheint der Traum vom dritten Meister-Titel in Folge geplatzt.

Doch dann folgt die nicht mehr für möglich gehaltene Wende. Redzhep bekommt die zweite Luft, dreht den Kampf gegen den ehemaligen Welt- und Europameister noch um. Redzhep: „Ich bin sehr stolz, dass ich den Altmeister besiegen konnte.“ Eine Initialzündung für den deutschen Meister! Jan Fischer (84 Kilo) legt im klassischen Stil routiniert mit einem 3:0 gegen Mark Madsen nach. 21.49 Uhr: Gigantenduell zwischen den Dauerrivalen Alexei Gloushkov und Konstantin Schneider. Beide gewinnen je zwei Runden, die fünfte entscheidet Gloushkov zu seinen Gunsten.

Bei 21:15 aus Sicht des LSC geht Köllerbachs Andriy Shyyka auf die Matte und fegt wie ein Sturm über Felix Menzel hinweg, gewinnt nach technischer Überlegenheit. Das genügt! 19:21-Pleite zwar, aber erneuter Meistertitel für Köllerbach! szn/ek
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