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KSV Köllerbach steht vor entscheidendem Kampf

Köllerbach. „Wir haben unser Ziel nie aus den Augen verloren“, sagt Thomas Geid, der Teamleiter des KSV Köllerbach. Das Ziel des Ringer-Bundesligisten – es lautet, in der Staffel Nord mindestens Rang zwei nach der regulären Runde zu erreichen. „Da müssen wir am Ende stehen“, fordert auch Kapitän Jan Fischer.

An diesem Samstag um 19.30 Uhr tritt Köllerbach, aktuell Tabellenzweiter hinter dem ungeschlagenen Spitzenreiter ASV Mainz 88, beim Tabellendritten RWG Mömbris-Königshofen an. Man muss kein Prophet sein, sondern einfach nur die Tabelle lesen, um zu erkennen, dass dies für Köllerbach ein, vermutlich sogar der entscheidende Kampf in der Rückrunde sein wird. Will Köllerbach diesen zweiten Rang behaupten, ist ein Sieg in Mömbris beinahe Pflicht. Dann würde der Vorsprung auf vier Punkte anwachsen, und der KSV könnte sich sogar eine Niederlage beim ASV Mainz 88, gegen den er in der Vorrunde zuhause mit 11:18 verlor, erlauben. Die übrigen Gegner in der Staffel sollten keine Gefahr sein. Verliert Köllerbach aber, wird die restliche Runde zur Zitterpartie.

Das will Teamleiter Geid unbedingt verhindern. Zwar könnte sein Team sogar noch als Sechster in die Endrunde um die deutsche Meisterschaft einziehen, müsste dafür aber eine Qualifikation kämpfen. „Das wollen wir auf keinen Fall. Wir brauchen diese drei Wochen Pause nach der Rückrunde“, sagt Geid. Seine Ringer sollen vor den Playoffs, wenn es ums Ganze geht, Blessuren auskurieren und sich erholen.

Daher ist klar: Köllerbach will in Mömbris unbedingt siegen, Rang zwei absichern und damit die direkte Qualifikation fürs Viertelfinale ins Visier nehmen. „Wenn wir in Mömbris gewinnen, kann nicht mehr viel passieren“, ist Geid überzeugt. Folglich wird es in der Aufstellung am Samstag keine Experimente geben. „Wir werden eine sehr starke Mannschaft stellen“, sagt Geid, ohne Namen zu verraten, damit sich der Gegner nicht darauf einstellen kann. In der Rückrunde hat die Mannschaft ohnehin ein anderes Gesicht, denn in den unteren und oberen Gewichtsklassen hat sich wie immer die Stilart geändert. Statt Heiki Nabi, Peter Modos, Lyuben Iliev oder Andrei Dukov kommen nun die Tage des Mongolen Naranbaatar Bayaraa (Freistil bis 60 Kilo), des Franzosen Melonin Noumonvi (griechisch-römisch bis 96 Kilo), des Rumänen Virgil Munteanu (griechisch-römisch bis 55 Kilo) oder des Bulgaren Dimitar Kumchev (Freistil bis 120 Kilo). Noumonvi beispielsweise gab am vergangenen Wochenende gegen Luftfahrt Berlin (27:7) sein Debüt für den KSV und wischte Mirko Redmann nach technischer Überlegenheit mit 4:0 von der Matte. Der Franzose, mehrfach Landesmeister, Zweiter der WM 2009 und Dritter der EM 2010, ist einer dieser Trümpfe, die der KSV Köllerbach nun ziehen kann. Sein Einsatz gilt als sicher.

Andere dagegen sind noch nicht so weit. Konstantin Völk (Freistil bis 84 Kilo) ist zwar wieder fit, kämpfte auch gegen Berlin, ein wenig fehlt aber noch, sagt er selbst: „Es war ein gutes Gefühl, wieder auf der Matte zu stehen, aber ich bin noch nicht ganz zurück.“ Auch für Andriy Shykka (Freistil bis 74 Kilo) ist die Leidenszeit nach seinem Kreuzbandriss noch nicht vorbei. „Mit jedem Tag, der vergeht, wird Andriy fitter“, sagt Geid. Bis zur Endrunde dürfte er mit ihm rechnen können.

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