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Käshofen erhöht die Hundesteuer

Nachrichten aus der Region Zweibrücken.

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Käshofen. Eigentlich gebe es für das Anheben der Hundesteuer kein Muss, die Kommunalaufsicht bei der Kreisverwaltung Südwestpfalz habe nicht einmal vorsorglich den Finger gezeigt, dennoch wäre es vertretbar, dem Beschlussvorschlag der Verwaltung zu folgen, stellte der Käshofer Ortsbürgermeister Karl Hoffmann bei der Ratsmitgliederzusammenkunft im Dorfgemeinschaftshaus am Montagabend fest.

Finanzabteilungsleiter Dieter Knecht bekräftigte noch einmal, dass ein Grund zur Steueranhebung nicht vorliege. Die Verwaltung habe jedoch eine einheitlichen Anpassung angestrebt, deshalb sollte auch in Käshofen das Thema im Rat diskutiert werden, meinte Knecht. 42 Euro für den ersten Hund seien noch durchaus moderat, bei der Stadt Zweibrücken müsste ein Hundehalter schon für den ersten Hund 96 Euro im Jahr zahlen. Die Steuereinnahme bei den Ersthunden liegt nach den Aussagen von Knecht in Käshofen bei derzeit rund 1800 Euro, durch die Anhebung kämen beim Ersthund schätzungsweise 500 Euro hinzu. Die Steueranhebung von 40 Prozent war dann kein großes Thema. Statt bisher 30, 45 und 60 Euro für den ersten, zweiten und jeden weiteren Hund, müssen in Zukunft 42, 63 und 84 Euro von den Hundehaltern gezahlt werden. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.

Zum Sitzungsauftakt berichtete der Revierförster Jürgen Leis über das Ergebnis des Forstwirtschaftsplanes 2012 und den Plan für das laufende Wirtschaftsjahr, das nunmehr mit dem Kalenderjahr identisch ist. Für das letzte Jahr sieht Leis einen Überschuss von rund 5450 Euro.

Nicht eingerechnet ist dabei der Erlös aus dem Douglasieneinschlag, welcher der Gemeinde eine hübsche Summe beschert habe. Diese soll jedoch im Haushaltsjahr 2013 verbucht werden. In diesem Jahr werden mehr als 600 Festmeter Holz im Gemeindewald eingeschlagen, was einen Verkaufserlös von rund 40 000 Euro ergeben soll. Mit dieser Holzeinschlagmasse liege die Gemeinde noch immer unter der Zuwachsquote, teilte Jürgen Leis mit und sah den natürlichen Zuwachs an Holz nicht in Gefahr. 135 Euro sieht der Forstwirtschaftsplan als gegenwärtige Überschussumme vor. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre sei aber so gut wie sicher, dass sich darauf wieder ein sattes Plus entwickelt. Für den Waldwegebau muss die Gemeinde etwas Geld in die Hand nehmen. Die Werte des Gemeindewaldes stünden im Augenblick dort, wo keine Wege hinführen. Das müsse sich jedoch bei einer ausgewogenen Waldbewirtschaftung ändern, meinte der Revierförster.

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