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Kai Gehring freut sich auf den FCS

Kai Gehring hat beim Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken einen bis 30. Juni 2012 geltenden Vertrag unterschrieben. Der 22-Jährige freut sich auf seinen neuen Verein: »Bei den Zuschauern geht's richtig zur Sache.«

Kai Gehring hat beim Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken einen bis 30. Juni 2012 geltenden Vertrag unterschrieben. Der 22-Jährige freut sich auf seinen neuen Verein: »Bei den Zuschauern geht's richtig zur Sache.«

Saarbrücken. Kai Gehring von Fußball-Drittligist SV Wehen wechselt zu Ligakonkurrent 1. FC Saarbrücken. Der 22 Jahre alte Abwehrspieler ist 1,93 Meter groß und spielte zuletzt in der Regionalliga-Elf der Wehener. „Er erhält einen bis 30. Juni 2012 geltenden Vertrag“, bestätigte FCS-Sportdirektor Dieter Ferner gestern. Der Wechsel ging innerhalb von drei Tagen vonstatten. „Am Sonntag hat mir mein Berater vom Interesse des FCS erzählt, am Montag war ich in Saarbrücken und habe den Vertrag unterschrieben. Am Dienstag wurde mein Vertrag in Wehen aufgelöst und am Mittwoch will ich das erste Mal mit der neuen Mannschaft trainieren“, erzählte Gehring. Er bestritt 26 Spiele in der 3. Liga und hat 47 Einsätze in der Regionalliga. „Er bringt natürlich allein schon die Größe mit, die wir gesucht haben“, sagte FCS-Trainer Jürgen Luginger: „Trotz seiner Jugend verfügt er schon über ausreichend Erfahrung.“

In der Jugend spielte Gehring für den ASV Eislingen, den VfB Stuttgart sowie den SSV Ulm und wechselte dann zum 1. FC Nürnberg. „Von dort kenne ich Manuel Stiefler und Markus Fuchs“, erinnert sich Gehring: „Mit ihnen habe ich in der Regionalliga gespielt.“ FCS-Mittelfeldspieler Stiefler ist über den Neuzugang erfreut: „ Kai ist enorm schnell, ehrgeizig und kopfballstark. Auf dem Platz kann er manchmal ein Hitzkopf sein. Aber normalerweise ist er ein lustiger Kerl. Wir haben immer viel gelacht. Ich freue mich, dass er zu uns kommt.“

Gehring freut sich auf den FCS, den er aus Testspielen mit Nürnberg und Wehen kennt. „Verein und Umfeld sind faszinierend. Darum fiel die Entscheidung auch so schnell. Bei den Zuschauern geht's richtig zur Sache, das macht es gegnerischen Spielern enorm schwer“, erklärte der Neue, dessen Vertrag in Wehen ausgelaufen wäre. Anfang 2009 unter Trainer Hans Werner Moser in der 3. Liga gesetzt, spielte Gehring zuletzt beim neuen Trainer Gino Lettieri keine Rolle mehr. Die Ziele beim FCS sind daher leicht verständlich: „Ich will einfach nur so viele Spiele wie möglich machen.“ Ob er Saarbrücken „sofort weiterhilft“, wie es Trainer Luginger ins Anforderungsprofil für Neuzugänge geschrieben hat, muss Gehring nun beweisen.
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