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Kaiserslautern muss nach Köln

Kaiserslautern/Köln.  Die Prognose ist eindeutig: Es kann für den FCK nicht schief gehen. Egal, ob Formkurve, Personal, Umfeld oder die Statistik: Vieles spricht vor dem dritten Spieltag der Fußball-Bundesliga für den 1. FC Kaiserslautern – und noch mehr gegen den 1. FC Köln. An diesem Samstag um 18.30 Uhr treffen die Clubs in Köln aufeinander, und für beide hätte die Saison besser anfangen können. Während der FCK gegen den FC Augsburg (1:1) wenigstens einen Punkt holte, verpasste Köln mit null Punkten und 1:8 Toren den schlechtesten Bundesliga-Start on Fortuna Düsseldorf (null Punkte, 0:8 Tore). Kaiserslautern ist Vorletzter, Köln Letzter.

Glücklicherweise ist die Tabelle nach zwei Spieltagen so aussagekräftig wie eine Spielanalyse von Mario Basler. Und Kaiserslautern wird, laut Statistik, sowieso direkt wieder nach oben rücken. Denn seit 1989 und 24 Erstliga-Spielen hat der FCK gegen Köln nicht mehr verloren. Den Rekord hält Bayer Leverkusen mit 26 Spielen ohne Niederlage in Folge gegen Borussia Mönchengladbach. FCK-Trainer Marco Kurz gibt alles, damit die Serie fortgesetzt wird. „Wir wollen Nadelstiche setzen, um den Gegner, der nicht stabil ist, zu verunsichern“, kündigte er an. Personell könnten Oliver Kirch oder Konstantinos Fortounis den bisher nicht überzeugenden Olcay Sahan verdrängen. Auch Mathias Abel (durch Martin Amedick) und Richard Sukuta-Pasu (durch Dorge Kouemaha) könnten ersetzt werden.

Alles Probleme, die Köln gerne hätte. Stattdessen herrscht beim „Effzeh“ das obligatorische Chaos. Die Spieler sollen das neue System von Trainer Stale Solbakken angeblich nicht verstehen. Ein System, das den FC Kopenhagen im vergangenen Jahr ins Achtelfinale der Champions League brachte, das Kölns Sascha Riether aber mit den Worten kommentierte: „Es wird nicht mehr auf den Mann geschoben, sondern im Raum zugestellt, aber fragen Sie den Trainer besser noch mal selber.“ Auch einige Fans sind verwirrt und entsorgten am vergangenen Spieltag das verstoffwechselte Stadionbier nicht in der dafür vorgesehenen Keramik, sondern im Schalke-Block. Andere fordern jetzt schon den Rauswurf des Trainers („Stale soll packen“). Dazu fallen Torwart Michael Rensing (Knieprobleme) sicher und Lukas Podolski (Fieber) fast sicher aus. Und sowohl mit Innenverteidiger Sereno (soll vom FC Porto ausgeliehen werden), noch mit Youssef Mohamad (will zum Club Al-Ahli) hat sich Köln bisher geeinigt.

Was also macht Hoffnung am Samstag „Mit diesem Trainer hat Köln noch nie gegen Kaiserslautern verloren“, sagt Stolbakken. Immerhin eine Statistik, die für ihn spricht.
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