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Karlsberg-Bockbierfest: Am Samstag zum ersten Mal in Erbach

Homburg. Heute Abend der „kleine“ Bockbier-Anstich mit geladenen Gästen, am Samstag dann das traditionelle Karlsberg-Bockbierfest: Eigentlich ist alles so, wie es in jedem Jahr von vielen tausend Gästen erwartet wird (Fotoshow: Bockbierfest 2011). Und doch: 2012 ist alles anders. Zum ersten Mal wird die große Fahrzeughalle des Homburger Baubetriebshofes am Hochrech in Erbach Schauplatz der beiden Spektakel sein.

Und damit schließt sich ein Kreis, hatte Homburgs Oberbürgermeister Karlheinz Schöner doch beim Bockbieranstich im vergangenen Jahr, damals noch im großen Zelt am Hallenbad, den möglichen Umzug des Bockbierfestes nach Erbach in Aussicht gestellt.

Nun ist es also so gekommen. Gestern war das Grund genug, in einem eigens anberaumten Pressegespräch die Halle, nach ihrer Premiere als Schauplatz der neuen Leistungsschau, auch als „Party-Zone“ vorab vorzustellen. Die Verwandlung ist deutlich: Molton-Stoffbahnen an den Hallenwänden sollen die Akustik verbessern, eine von der Stadt Homburg beschaffte Bühne dominiert den Hallenbereich. Die Stahlträger der Halle wurden „klettersicher“ verschalt, der Boden teils mit rotem Teppichbahnen belegt. Mit 4200 Gästen fasst die Halle genauso viel Publikum wie das Zelt am Stadtbad.

Drumherum soll am Samstag ein dichtes Netz von privaten Sicherheitskräften, Polizei und Rettungsdiensten dafür sorgen, dass das recht feucht-fröhliche Fest nicht für den einen oder anderen ein ungutes Ende nimmt. Die Vorsicht, die sich mit allein rund 80 privaten Sicherheitsleuten auch zahlenmäßig niederschlägt, scheint geboten – immerhin liegt der Bahnhof mit seinen nicht ungefährlichen Gleisen direkt im Anschluss an das Betriebsgelände des Baubetriebshofes. Und auch die „Bahnsbrick“ zwischen dem Hochrech und dem Bahnhof mit seinem Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt so manchem als Risiko-Potenzial. Ein besondere Gefährdung am neuen Standort wollte OB Schöner aber nicht gelten lassen. „Am alten Standort im Bereich des Hallenbades hatten wir mit der B?423, abgesehen von Autobahnen, die am stärksten befahrene Straße im Saarland in unmittelbarer Nähe des Festbetriebs. Deswegen sollte nicht der Eindruck entstehen, die Situation hier am Baubetriebshof sei schlimmer. Ich würde das jetzt nicht so hoch hängen.“ Stattdessen, so Schöner, biete gerade die Nähe zum Hauptbahnhof den Gästen den schnellstmöglichen Zugang zum ÖPNV. „Der Besucher muss auf diesem Weg noch nicht einmal die Straßenseite wechseln.“

Für den, der nicht mit Bus oder Bahn anreisen wird, soll mit dem Parkplatz von Schaeffler Technologies in der Berliner Straße 148 und einem dort startenden und endenden Shuttle-Service zur Halle die Möglichkeit geboten werden, mit dem eigenen Auto so nah wie möglich an den Schauplatz des Geschehens zu gelangen. Im Gegenzug dazu werden im unmittelbaren Umfeld des Baubetriebshofes die Straße „Am Hochrech“ und „Am Wasserturm“ für Ortsfremde gesperrt – als Ergebnis von Verhandlungen mit Anwohnern, die im Vorfeld Bedenken gegen die Großveranstaltung geäußert hatten. Petra Huffer, Pressesprecherin von Karlsberg: „Parkplätze im direkten Umfeld zur Veranstaltung am Samstag stehen somit nicht zur Verfügung.“ Damit will die Homburger Brauerei dem Rechnung tragen, was Christian Weber, Juniorchef von Karlsberg, gestern so ausdrückte: „Wir wollen, dass die Leute mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen.“ Hierfür stünden mit Bahn, Bus und Taxi in unmittelbarer Nähe ausreichende Möglichkeiten zur Verfügung.

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