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Karlsberg Brauerei macht viel Geld im Ausland

Karlsberg-Bierflaschen auf einem Förderband.

Karlsberg-Bierflaschen auf einem Förderband.

Christian Weber, geschäftsführender Gesellschafter der Karlsberg Brauerei, erhofft sich durch den Bierdurst in Folge der Fußball-Weltmeisterschaft ein vorsichtiges Umsatzplus zwischen einem und zwei Prozent. Das Wetter und die Spiele am Abend hätten sowohl der Gastronomie als auch den Fußball- Fans daheim ideale Bedingungen gebracht. Allerdings habe sich bisher allein die WM 2006 im eigenen Land für die Brauereien so richtig bezahlt gemacht. Im ersten Halbjahr 2014 steigerte die Homburger Karlsberg Brauerei ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 23,5 Prozent auf 86,4 Millionen Euro. Weber führt dies auf starkes Wachstum in den Kernmarken Karlsberg, Mixery und Gründel’s alkoholfrei zurück.

Das Exportgeschäft lege deutlich zu. Insbesondere in China, Korea und weiteren asiatischen Ländern würden zunehmend Karlsberg- Getränke gekauft. Der Ausbau des Asien-Geschäfts sei aber nicht ganz einfach. Die Zahl der Verkaufsorte müsse steigen. In ganz China gibt es laut Weber aber nur 7000 Supermärkte. Da das Exportgeschäft sehr gut laufe, habe man in Homburg die Mannschaft für Vertrieb und Produktentwicklung aufgestockt. Die Zahl der Beschäftigten soll stabil bleiben. Es werde Personal eingestellt, gleichzeitig gingen andere in den Ruhestand.

Gegenwärtig prüft das Unternehmen Auswirkungen durch die Rente mit 63. Die Karlsberg Brauerei GmbH beschäftigt 385 Mitarbeiter. Zum Karlsberg Verbund mit Tochtergesellschaften sowie weiteren Standorten gehören 1600 Mitarbeiter. Neben dem deutschen Markt bleibe Frankreich am wichtigsten. Insgesamt braue die Brauerei vier Millionen Hektoliter Bier jährlich, davon drei Millionen in Homburg und eine Million am Standort Saverne.

Trotz hoher Investitionen in neue Produkte sei es gelungen, im ersten Halbjahr ein Ergebnis von 1,86 Millionen Euro zu erzielen gegenüber 1,75 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2013. Mit der Einstufung des Unternehmensratings durch Creditreform Rating mit der Note „BB“ zeigt sich Weber „ganz zufrieden“, es könne aber noch besser sein. Die Unternehmensanleihe über 30 Millionen Euro habe Karlsberg mehr Sicherheit und auch öffentliche Transparenz gebracht.
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