L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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„Keep on Running“: Schedler und Paternoster nicht zu stoppen

Nachrichten aus der Region St. Wendel.

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St. Wendel. Das Gesicht von Michaela Schedler strahlte nach ihrer dritten Überquerung des Zielstrichs mit der Mittagssonne um die Wette. Die Eppelbornerin hatte beim Geländelauf „Keep on Running“ nacheinander den 3,1 Kilometer langen City-Night-Sprint, den Spiemont- Trail (30,7 Kilometer) und den Bosenberg-Trail (21,1 Kilometer) als Erste beendet. „Der Gesamtsieg war mein Ziel. Ich bin überglücklich, dass es geklappt hat“, jubelte Schedler. Mit dem Sieg im Sprint am Samstagabend sei ihr ein optimaler Auftakt gelungen. „Am Sonntag beim hammerharten Spiemont-Trail hab’ ich mich danach richtig quälen müssen. Am Bosenberg lief es super“, fasste sie zusammen. Mit ihrer Gesamtzeit von 4:34:44,9 Stunden betrug ihr Vorsprung auf die Gesamtzweite Madeleine Lorenz fast 22 Minuten, Dritte wurde Susanne Trenz aus Heusweiler, mit einem hauchdünnen Vorsprung vor Anne Schu aus Tholey. Wie im Vorjahr wurde Schedlers Bruder Martin in der Männer- Konkurrenz Zweiter hinter dem Titelverteidiger und Topfavoriten Stefan Paternoster aus Andechs. „Stefan ist derzeit der beste Trail-Läufer Deutschlands. Ihn zu schlagen, ist fast unmöglich, das war von Anfang an klar“, unterstrich der Berglaufspezialist aus Eppelborn die Ausnahmestellung des Gesamtsiegers. Enttäuscht war Schedler, dass im Sprint nur ein vierter Platz herausgesprungen war.

„Über die längeren Strecken lief es gut. Der Sonntag war hervorragend, am Montag ging es dann noch besser. Ich bin ja mehr der Etappenläufer“, begründete Schedler. Mit der Gesamtzeit von 3:51:16,4 Stunden beendete er das Rennen mit knapp 13 Minuten Rückstand auf Paternoster. „Die Strecken hier in St. Wendel liegen mir, das ist genau mein Ding“, freute sich der 32- jährige Paternoster über seine Titelverteidigung. Aufgrund einer älteren Verletzung habe er bergab nicht so viel Gas geben können. „Dann habe ich mir noch eine Blase gelaufen, von daher bin ich schon sehr glücklich, dass es wieder zum Gesamtsieg gereicht hat“, sagte er. Und: „Das ist eine super Veranstaltung, die Beste die es in dieser Richtung in Deutschland gibt.“ Ganz knapp verfehlte der 18-jährige Tholeyer Sammy Schu als Vierplatzierter (3:57:21 Stunden) hinter dem Franzosen Alexander Mayer das Podium.

Drei Tage ungeschlagen blieb bei den Master-Women Heike Angel (LTF Marpingen). Mit einer Gesamtzeit von 5:55.24,8 Stunden war sie die Schnellste bei den Damen in der Altersklasse über 50 Jahren. Zufrieden zeigte sich auch Thomas Wüst, der Orga-Chef der Stadt: „Wir hatten über 60 Teilnehmer mehr als 2010“, bilanzierte er.

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