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Keine Glatteisunfälle in der Landeshauptstadt – Nur wenige Menschen wegen Sturz ins Krankenhaus eingeliefert

Während Glatteis am Wochenende mehrere Unfälle im Nordsaarland verursachte, blieb Saarbrücken verschont. „Am Wochenende wurden zwar glatte Stellen in der Sulzbachtalstraße gemeldet, doch dies führte zu keinem Unfall“, teilte die Lagezentrale der Polizei gestern mit. Auch auf den Autobahnstrecken der Landeshauptstadt waren keine Unfälle auf Glätte zurückzuführen, meldete die dafür zuständige Polizeiinspektion Alt-Saarbrücken. Das bestätigte die Saarbrücker Berufsfeuerwehr: In den letzten Tagen musste sie kein einziges Mal wegen Glatteis-Unfällen ausrücken. Sollte es noch kälter werden, warnt die Wehr davor, „nicht freigegebene Eisfläche zu betreten“ und rät dazu, bei Waldspaziergängen aufmerksam zu sein. Die durch Eis beschwerten Äste könnten knicken.

Bei den Fußgängern ist die Bilanz gut. Lediglich vier Menschen kamen am Sonntag in die Zentrale Notaufnahme des Klinikums Saarbrücken , weil sie auf Glatteis ausgerutscht waren. Dass es zu wenig Vorfällen kommt, hat mehrere Gründe. Zu einem „sind die Menschen vorsichtiger geworden“, meint der ärztliche Direktor des Klinikums Saarbrücken , Dr. Christian Braun. „Gerade alte Menschen verlassen an solchen Tagen oft nicht das Haus.“ Zum anderen sorgt der Winterdienst dafür, dass die Strecken rechtzeitig mit Salz oder Sole (Salzlösung) bestreut werden. „Rund 230 Mitarbeiter können im Kampf gegen Eis und Schnee zum Einsatz kommen“, sagt Judith Pirrot, Bereichsleiterin beim Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetrieb (ZKE). Von den beim ZKE eingelagerten 2500 Tonnen Salz seien für die 13 Einsätze in dieser Winterdienstsaison bisher rund 659 Tonnen verbraucht worden.

In Kleinblittersdorf steht auch der Streudienst bereit, wenn die Wettervorhersage Schnee oder Glatteis meldet. Außerdem „werden bestimmte Stellen, wo sich Glatteis am häufigsten bildet, jede Nacht zwischen 3 und 4 Uhr kontrolliert“, sagt Brigitte Flauß von der Gemeindeverwaltung.
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